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Mönche machten das Land urbar

Abtshagen Mönche machten das Land urbar

Mit der Entstehung des Zisterzienser Klosters Neuen-Camp (später Franzburg) ab 1231 ist die Gründung Abtshagens in Zusammenhang zu bringen.

Abtshagen. Mit der Entstehung des Zisterzienser Klosters Neuen-Camp (später Franzburg) ab 1231 ist die Gründung Abtshagens in Zusammenhang zu bringen. Um 1200 befand sich dieser Landstrich teilweise im Besitz des Rügenfürsten Witzlar des II.

 

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Er aber konnte mit dem unwirtlichen feuchten Land keinen großen Gewinn machen. Der Fürst schenkte den Camper-Mönchen des Zisterzienser Ordens vom Niederrhein 300 Hufen von diesem Land (eine Hufe entspricht etwa 20 bis 25 Hektar). Die geschenkte Fläche war also mindestens 6000 ha oder auch 60 Quadratkilometer groß. Die Mönche gingen östlich vom Kloster auf geradem Weg, um das geschenkte Land urbar zu machen. Abtshagen entstand 9 km östlich vom Kloster Neuen-Camp, das 1231 gebaut wurde. Bevor die Mönche soviel Material herangeschafft hatten, um zu bauen, sind sie mit Sicherheit viele Jahre vorher schon hier ansässig geworden, sodass die Erstbesiedlung in Abtshagen mit dem Klosterbau fundamentiert ist.

Als die Mönche zu Beginn des 13. Jahrhunderts den so genannten pommerschen Urwald rodeten, war ihnen klar, dass sie dieses Projekt nicht alleine umsetzen konnten. Wenn sie auch nach der Maxime „ Ora et Labora" (Bete und Arbeite) lebten, warben sie dennoch Siedler und Handwerker aus dem Niederrheinischen und dem Westfälischen an. Um ihr Urbarmachungsgebiet vor Angriffen anderer Regionalfürsten zu schützen, legten sie Grenzdörfer wie Wittenhagen, Glashagen und Kakernehl an (Urkunde von 1273).

Abtshagen lag bereits damals immer zentral und muss für die Mönche wichtig gewesen sein. Sie errichteten als Kolonisationsinsel hier eine Vorläuferandachtsstätte der Heilgeistkirche mit Gebäuden.

Nach und nach entstanden Bauernstellen und Handwerker ließen sich nieder. Schriftlich liegen keine Dokumente aus der Zeit vor, die genauere Rückschlüsse zulassen.

Eine urkundliche Erwähnung erfolgt erst wesentlich später, als bereits die Heilgeistkirche stand. Urkundlich erwähnt wurden Wittenhagen (1320) und Glashagen (1328). Daraus könnte geschlussfolgert werden, dass eine Erstbesiedlung des Gebietes 1231 sicherlich erfolgte.

Quelle: www.amt-miltzow.de

OZ

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