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Grimmen Multiple Sklerose: „Ich bin auch so einer“
Vorpommern Grimmen Multiple Sklerose: „Ich bin auch so einer“
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00:05 15.02.2017

Geschockt, hilf- und ratlos – so beschreibt Klaus Harm (61) seine Gefühle von jenem Tag im August 2014. An diesem Tag stellte sein Arzt die Diagnose – Klaus Harm hat Multiple Sklerose (MS). Sitze ich irgendwann im Rollstuhl? Wo geht die Reise hin? Diese Fragen stellte sich der Turower, der vielen als ehemaliger Leiter der Wasserburg in Turow bekannt ist. „Ich musste dann lernen, dass MS eine Krankheit mit tausend Gesichtern ist“, erzählt der 61-Jährige. Die Auswirkungen von MS seien sehr vielseitig und unterschiedlich. „Ich lebe mein Leben jetzt sicher ein klein wenig anders, aber eigentlich wie ein normaler Durchschnittsbürger“, sagt er heute.

Klaus Harm

Eine Krankheit des zentralen Nervensystems

MS ist eine Krankheit, die das Gehirn und das Rückenmark umfasst. Sie beginnt meist im frühen Erwachsenenalter.

MS ist nicht ansteckend, nicht zwangsläufig tödlich, kein Muskelschwund und keine psychische Erkrankung.

Eine Anlaufstelle für Menschen, die diese Diagnose erhalten, ist der Treff der kleinen Gruppe MS-Erkrankter, alle acht Wochen im Café Kaddatz in Grimmen (Bahnhofstr.). „Bei einer Tasse Kaffee und einem Stück Kuchen haben wir Zeit, über verschiedene Dinge zu sprechen“, erzählt Klaus Harm. Nicht nur, um sich auszutauschen. Denn stets dabei ist auch Dagmar Baale, Sozialarbeiterin der Deutschen Multiple Sklerose Gesellschaft (DMSG) in MV. „Somit gibt es dann auch fachliche Hilfe und Unterstützung“, erklärt Harm, der sich inzwischen als Gruppenleiter versteht und zum heutigen Treff in das Café Kaddatz einlädt. akr Treff MS-Gruppe: heute, 15 Uhr, Café Kaddatz

OZ

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