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Grimmen Museum peilt 50 000-Besucher-Marke an
Vorpommern Grimmen Museum peilt 50 000-Besucher-Marke an
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00:00 26.03.2014
Bei den Pommernschafen im Freilichtmuseum Klockenhagen hat sich Nachwuchs eingestellt. Fotos (2): Museum
Klockenhagen

Überall auf dem Gelände des Freilichtmuseums Klockenhagen wird geackert und gebaut. So haben unter anderem die holprigen Wege zu den Häusern Spuren aus frostsicheren Klinkern bekommen. Rollstuhlfahrer und Kinderwagen haben es damit künftig leichter.

Die Mitarbeiter sind mit der Saisonvorbereitung gut vorangekommen. „Auch deshalb, weil dieses Jahr das Wetter prima mitgespielt hat“, erzählt Museumschef Fried Krüger bei einem Rundgang. Er hofft, dass in diesem Jahr die 50 000-Besucher-Marke geknackt werden kann. „Im vergangenen Jahr haben wir zwar insgesamt zulegen können, verfehlten diese Marke bei den schwierigen Wetterbedingungen aber dann knapp. Ich bin ganz optimistisch, dass wir es in diesem Jahr packen können“, sagt er. Zumal man die Besucher mit etlichen neuen Angeboten locken will.

Besonderer Hingucker ist das Haus „Lütten Klein“. Mit Geld der Stadt Ribnitz-Damgarten und mit Fördermitteln wurde es von Asbest befreit und erhielt ein neues Rohrdach. Kostenpunkt: 270 000 Euro.

Auch das Innere wird umgekrempelt. Die rechte Seite wird künftig den Handwerkerbereich mit Töpferin, Textilgestaltung und Räucherkammer beherbergen. Die Räucherkammer hat den Probelauf bereits hinter sich, erzählt Krüger und öffnet die Tür. Herr der Räucherkammer ist Alexander Becker. Er ist neuer Museumsfleischer.

Vorbereitet wird derzeit auch eine neue Sonderausstellung. „Mein alter Drahtesel“, lautet der Titel. Die Schau wird ebenfalls Platz im Haus „Lütten Klein“ finden. 30 originale Räder aus der Zeit von der Zeit um 1900 bis 1930er Jahre werden zu sehen sein, darunter auch skurrile Eigenbauten.

Die Handwerkerscheune wird zur Tierscheune mit Kaninchengehege, Mehrzweckraum für pädagogische Angebote und Kindergeburtstage. „In der Göpelscheune präsentieren wir ab Mai die einmalige 360-Grad-Panoramawelt mit Fotos von Karl Eschenburg aus den 1920er und 1930er Jahren.“

Weiterer Knüller für die kommende Saison: Gemeinsam mit dem Kunstmuseum Ahrenshoop präsentiert das Museum fünf XXL-Bilder im freien Raum. In ausgesuchten Blickachsen werden thematisch korrespondierende Bilder aus der Sammlung des Kunstmuseums in Großformat in Szene gesetzt. So wird das Bild „Boddenblick mit Mühle“ von Carl Malchin in Nachbarschaft zur Bockwindmühle Groß Ernsthof gestellt.

Das Freilichtmuseum in Klockenhagen setzt außerdem verstärkt auf familienfreundliche Angebote. Das wolle man sich in diesem Jahr sozusagen mit Brief und Siegel bestätigen lassen, berichtet Krüger abschließend. „Wir haben uns beim Landestourismusverband fürs Qualitätssiegel ‘Familienurlaub MV — Geprüfte Qualität‘ beworben“, berichtet Krüger. Ab 1. April können sich die Gäste von den neuen Angeboten des Museums überzeugen.

20 Beispiele norddeutscher Baukunst
Das Freilichtmuseum Klockenhagen präsentiert 20 Beispiele norddeutscher Baukunst und versteht sich als Bewahrer dieser Architektur. In den letzten Jahren bildete die Belebung des Hofes den Schwerpunkt. Die Landwirtschaft mit Feldbau und Tierhaltung, traditionelles Handwerk, die Lebensart, Sitten, Bräuche und vieles andere mehr können Besucher auf anschauliche Weise erleben.
Das Museum ist täglich geöffnet vom 1. April bis 31. Mai, 10 bis 17 Uhr und vom 1. Juni bis 30. September von 10 bis 18 Uhr.



Edwin Sternkiker

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