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Grimmen Musiker proben den Säbeltanz
Vorpommern Grimmen Musiker proben den Säbeltanz
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00:05 01.02.2018
Beim Orchesterfest wird der gesamte Klangkörper das neue Programm auf der Kulturhausbühne präsentieren. Quelle: Foto: Raik Mielke
Grimmen

Per aspera ad astra – über raue Pfade zu den Sternen. Unter diesem Motto werden die Musiker des Grimmener Jugendblasorchesters in einem Probenlager in den Winterferien ein neues Programm für die Saison 2018 einstudieren. Volkmar Doß, Dirigent des Ensembles, sprach mit der OSTSEE-ZEITUNG über neue Möglichkeiten dank großer Beteiligung bei der OZ-Spendenaktion, über spannende Auftritte und Projekte, die derzeit für ein ereignisreiches Jahr 2018 geplant werden.

Gleich zu Jahresbeginn „regnete“ es Preise für die Schüler der Musikschule. Beim Regionalausscheid „Jugend musiziert“ räumten sie ab. Quelle: Foto: Privat

Fast 20 000 Euro sind bei der OZ-Weihnachtsaktion „Helfen bringt Freude“ zusammengekommen. Welche Möglichkeiten ergeben sich daraus?

Volkmar Doß: Wir sind ehrlich gesagt immer noch überwältigt. Unser primäres Ziel ist es, die hochklassige Ausbildung junger Leute weiterhin voranzutreiben und somit die Basis für eine erfolgreiche Zukunft unseres Klangkörpers zu legen. Es gilt jetzt zu Jahresbeginn diverse Projekte diesbezüglich zu planen und anzustoßen.

In den Winterferien geht es traditionell nach Burg Stargard. Hier bereiten Sie sich mit den Musikern auf die neue Saison vor?

Genau! Wir fahren in diesem Jahr mit 85 Leuten für sieben Tage ins Winterprobenlager. Dort werden wir das neue Programm intensiv einstudieren.

Wie läuft so ein Tag im Trainingslager ab?

Die jungen Leute werden schon sehr gefordert. Eigentlich trainieren wir in drei Einheiten über den gesamten Tag hinweg. Zwischendurch haben unsere Musiker auch Freizeit, die sie ganz unterschiedlich nutzen.

Was verbirgt sich hinter dem diesjährigen Motto „Per aspera ad astra“?

Ich will nicht zu viel verraten, aber rein thematisch geht es um die inneren und äußeren Kämpfe, die ein Mensch im Laufe seines Lebens mit sich kämpfen muss. So wird es beispielsweise ein Stück geben, dass an das Ende des Ersten Weltkrieges erinnern soll.

Ein weiterer sehr bekannter Titel, der zum diesjährigen Programm gehört, ist der Säbeltanz des sowjetisch-armenischen Komponisten Aram Chatschaturjan. Zudem wird es ein Posaunenstück geben, an dem ein professioneller Musiker mitwirkt.

Ihr Vereinsvorsitzender Bernd Kunze hat bereits angekündigt, dass sich die Musikfreunde der Trebelstadt vor allem auf das diesjährige Parkfest freuen können. Was steckt dahinter?

Es soll ein Konzert geben, dass an die Aufführungen am Schwanenteich oder am Wasserturm anknüpfen soll. Die Planung hierfür beginnt aber erst. Von der Idee her sollen Blasmusik und ein DJ zusammengeführt werden.

Gibt es weitere Projekte in diesem Jahr?

Wir arbeiten derzeit intensiv an einem musikalischen Austausch mit Griechenland. Zudem planen wir im Sommer eine Orchesterreise nach Bulgarien. Auf uns wartet zudem ein wichtiges Wertungsspiel im Herbst in Norderstedt.

Das erste Highlight ist aber sicher das Orchesterfest am 24. Februar im „Treffpunkt Europas“?

Ja definitiv. Dort gibt es die Premiere des neuen Programmes. Wir werden außerdem live eine CD aufnehmen und diese verkaufen. Karten gibt es ab sofort und nur im Grimmener Stadtkulturhaus. Die Tickets kosten zwischen fünf und 15 Euro.

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