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NPD zu Debatte eingeladen – Streit geht weiter

Greifswald NPD zu Debatte eingeladen – Streit geht weiter

Der Streit um die Frage, ob man AfD- und NPD-Politiker zu einer Podiumsdebatte für Studenten im Vorfeld der Landtagswahl einladen sollte, schlägt in Greifswald weiter Wellen.

Greifswald. Der Streit um die Frage, ob man AfD- und NPD-Politiker zu einer Podiumsdebatte für Studenten im Vorfeld der Landtagswahl einladen sollte, schlägt in Greifswald weiter Wellen. Sie wurde inzwischen abgesagt (die OZ berichtete). Das Studierendenparlament (Stupa) hat sich am Dienstagabend per Beschluss „gegen eine Teilnahme von undemokratischen, rassistischen und menschenverachtenden Parteien“ an der Podiumsdiskussion ausgesprochen.

Das Stupa „kritisiert die Einladung der AfD und NPD durch die Asta-Vorsitzende auf das Schärfste.“ Diese, also Anna-Lou Beckmann, wird per Beschluss mit zwei Asta-Referenten beauftragt, für die Landtagswahl eine Kampagne zum Thema „Unser Heimathafen bleibt bunt“ zu entwickeln. Ein Blick zurück: Der Asta hatte am 2. Mai nach längerer Debatte beschlossen, alle Parteien einzuladen, die die Fünf-Prozent-Hürde überspringen könnten, also auch NPD und der AfD, informiert Anna-Lou Beckmann. Dabei seien zwei Mitglieder des Präsidiums des (Stupa) und ein weiterer Stupist anwesend gewesen.

„Man war der Ansicht, dass ein gesundes Demokratieverständnis eine solche Debatte aushalte. Es sei ein Fehler gewesen, nicht vorher das Stupa zu fragen, so Beckmann. Darauf sei bei der Asta-Debatte niemand gekommen. Der Asta ist nur das ausführende Organ des gewählten Parlaments der über 10000 hiesigen Studenten.

Das Stupa hat alle Asta-Mitglieder abgemahnt. Ebenfalls eine Rüge bekamen am Dienstag der bis dato noch amtierende Stupa-Präsident Marc Benedict und Stellvertreter Jonas Kettermann. Beide hatten die Entscheidung für die Einladungen mitgetragen.

Im nichtöffentlichen Teil der Sitzung traten sie und Denise Fritsche als drittes Mitglieddes Stupa-Präsidiums zurück. Wie Kettermann gestern schriftlich gegenüber der OZ erklärte, hatte das andere Gründe. Welche, wird in der Erklärung allerdings nicht explizit aufgeführt. Stupa-Mitglied Björn Wieland (Die Partei) sagt, in der vorherigen Debatte um die AfD- und die NPD-Einladung sei viel Kritik an den Dreien laut geworden. „Ich denke schon, dass das zu ihrem Rücktritt beigetragen hat.“

Wieland übernimmt jetzt kommissarisch den Posten des Stupa-Präsidenten. Adrian Schulz vertrete ihn, erklärte er.

Bei der nächsten Stupa-Sitzung in zwei Wochen werde man sehen, wer bereit sei, ins Präsidium zu gehen.

sym

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