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Grimmen Nach langer Pause gehen die Bauarbeiten weiter
Vorpommern Grimmen Nach langer Pause gehen die Bauarbeiten weiter
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00:00 11.04.2013
Im Hauptweg des Kandeliner Wohngebietes wurde am Mittwoch auch eine Schmutzwasserleitung verlegt. Quelle: Christine Drabsch
Kandelin

„Vier Monate hatten wir Stillstand“, sagt Detlef Junke (62), Geschäftsführer der Firma Junke Bau aus Siedenbüssow. Umso glücklicher ist er, dass das Wetter jetzt wieder Bauarbeiten im Wohngebiet Kandelin zulässt. Seit mehr als einer Woche heben seine Männer neue Gräben aus und verlegen Rohre und Leitungen.

Gestern machten sie sich am letzten Bauabschnitt im Hauptweg des kleinen Wohngebietes zu schaffen. Trinkwasser- und Regenwasserleitungen sind dort schon in der Erde. Nun folgen die Schmutzwasserleitungen. Gleichzeitig werden auch die Hausanschlüsse fertiggestellt. Nach einer Hygieneprobe werden die Haushalte dann an die neue Leitung angeschlossen. Wenige Meter entfernt kommen Kabel für die Straßenbeleuchtung in den Graben. „Die Straßenlampen sollen Mitte Mai aufgestellt werden“, blickt Detlef Junke voraus. Für Ende Mai sei der Abschluss der gesamten Arbeiten geplant.

Die anderen Wege im Wohngebiet, wie der Lärchenweg und der Tannenweg, haben bereits neue Leitungen für Trink-, Schmutz- und Regenwasser und auch neue Schwarzdecken. Ebenso der Wiesenweg, in dem jetzt noch die Seitenanlagen herzustellen sind. Nach den Erdarbeiten soll sich auch im Hauptweg der Straßenbau anschließen. Während der Bauarbeiten waren immer zwischen acht bis zehn Bauarbeiter von Junke Bau im Einsatz, blickt Detlef Junke zurück.

In der Zeit, in der die Arbeiten ruhen mussten, seien auch Winterschäden entstanden, bestätigt Junke: „Sie sind aber nicht erheblich. Einige Bankette und Borde haben gelitten, das wird nachgearbeitet.“

Im Spätsommer vorigen Jahres war mit der kompletten Erneuerung des in den 1970er

Jahren gebauten Wohngebietes begonnen worden, eines Vorhabens mit einem geplanten Kostenumfang von rund 700 000 Euro. Nach den Worten von Siegmund Kunath, Süderholzer Bauamtsleiter, bleibe es in etwa bei dieser Summe — trotz eines notwendig gewordenen Bodenaustausches.

Christine Drabsch

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