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Grimmen Nachwuchsarbeit immer wichtiger
Vorpommern Grimmen Nachwuchsarbeit immer wichtiger
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08:48 14.02.2017
Welches ist das richtige Strahlrohr für den Einsatz? Toni Franzke (11) und Jonas Turack (11) kennen sich schon richtig gut aus. Quelle: Raik Mielke
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Grimmen

Die Feuerwehren der Region Grimmen (Landkreis Vorpommern-Rügen) kämpfen um jedes neue Mitglied, um die Einsatzbereitschaft rund um die Uhr aufrecht zu erhalten. Ein immer wichtigerer Faktor spielt dabei die Jugendarbeit.

In der Grimmener Jugendfeuerwehr lernen derzeit 14 Jungen und Mädchen unter Jugendwart Andreas Alms und Stellvertreter Maik Arlt das Feuerwehr-Abc. „Wir haben jetzt eine gute Truppe zusammen, die sich einmal in der Woche trifft“, erklärt der Jugendwart. In den vergangenen Jahren haben einige Jungen und Mädchen den Sprung in die Freiwillige Feuerwehr geschafft. „Immer wieder Nachwuchsleute so auszubilden, dass sie irgendwann bereit sind, bei Einsätzen mitzufahren, ist das Hauptziel“, findet Andreas Alms und kennt die Schwierigkeiten: „Mit 16 Jahren geht die Suche nach der Lehrstelle los. Viele verlassen dann Grimmen und somit auch die hiesige Wehr. Was wirklich oben ankommt, weiß man meistens erst dann, wenn sie ihre Berufsausbildung abgeschlossen und in Grimmen oder der näheren Umgebung Arbeit gefunden haben“, erklärt der Grimmener Jugendwart.

Auch die Wehren im ländlichen Raum bilden Nachwuchskräfte aus. So zählt die Zarrentiner Jugendwehr derzeit sechs Mitglieder. In Abtshagen sind es 15, in Süderholz 14 und zusätzlich 19 in der Feuerwehr-AG und die Sundhagener Jugendabteilung zählt 30 Mädchen und Jungen im Alter von sechs bis 16 Jahren.

Anja Krüger

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