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Grimmen Netz-Ausbau nicht für ganz Süderholz
Vorpommern Grimmen Netz-Ausbau nicht für ganz Süderholz
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16:20 05.03.2018
Poggendorf

Nicht jedes Eigenheim in der Gemeinde Süderholz bekommt einen neuen Telekom-Anschluss im Zuge des Breitbandausbaus. „Der Ausbau erfolgt nur dort, wo die Netzgeschwindigkeit unter 30 Mbit/s liegt“, informierte Bürgermeister Alexander Benkert. Bedeutet für die Kommune: Teile der Orte Poggendorf, Neuendorf, Bretwisch, Rakow und Schmietkow bleiben außen vor (siehe Karte).

„Zum Teil haben wir als Gemeinde die Orte vor einigen Jahren mit schnellem Internet versorgen lassen, andere Bereiche hat die Telekom selbst versorgt“, begründet Benkert, warum diese Gebiete rausfallen. Als Grundlage für die Ausschreibung des Breitbandausbaus habe der Landkreis Vorpommern-Rügen seinerzeit den Breitbandatlas des Bundes genommen. Dementsprechend werden nun auch die Arbeiten der Telekom erfolgen.

Gleiches trifft übrigens auch für Grimmen zu (die OZ berichtete). Kein geförderter Breitbandausbau erfolgt in der Altstadt. Auch Teile von Grimmen-Südwest sind nicht vorgesehen, weil die hier anliegende Versorgung mit schnellem Internet nicht mehr unter die Richtlinien des geförderten Breitbandausbaus fällt.

Noch bis Ende Februar würden die Abfragen seitens der Telekom laufen, wusste Benkert ebenfalls zu berichten. Bereits seit einigen Wochen hat die Gemeinde Süderholz auf ihrer Homepage den Link zur Homepage des Landkreises Vorpommern-Rügen. „Wer keinen Antrag der Telekom – eine magentafarbene Mappe – erhalten hat, kann sich dort das Antragsformular runterladen und erhält alle wichtigen Informationen“, berichtete das Gemeindeoberhaupt. Auch ein Blick in den Breitbandatlas – den entsprechenden Link hat die Gemeinde ebenfalls auf ihrer Homepage, lohne sich, meint Benkert. Er rät dazu:

„Wer sich nicht sicher ist, ob sein Haus in dem Ausbaugebiet liegt, sollte dennoch einen Antrag stellen.“ Auch er weist darauf hin, dass jeder Hauseigentümer, der einen Glasfaseranschluss haben möchte, seinen Antrag schnellstmöglich bei der Telekom einreichen sollte. „Teilweise haben Einwohner unserer Gemeinde schon eine Auftragsbestätigung erhalten“, wusste Benkert zu berichten.

Die Gemeinde selbst habe für alle ihre Gebäude, beispielsweise die Kandeliner Schule, aber auch Kindertagesstätten und Wohnblöcke, entsprechende Anträge eingereicht. „Vor allem für unsere Wohnblöcke in Rakow wäre das eine Aufwertung und macht die Wohnungen attraktiver“, hofft Alexander Benkert. Wichtig sei der Gemeinde auch, dass Süderholzer Orte wie Bartmannshagen mit dem Krankenhaus, oder Griebenow, das weiter touristisch attraktiver werden soll, in absehbarer Zukunft mit schnellem Internet rechnen können.

Homepage Gemeinde Süderholz: www.suederholz.de

akr

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