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Grimmen Neue Radwege ins Greifswalder Umland
Vorpommern Grimmen Neue Radwege ins Greifswalder Umland
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15:10 03.12.2018
Diese Bushaltestelle an der Straße nach Levenhagen soll für den Radwegebau weichen. Quelle: Eckhard Oberdörfer
Levenhagen/Hinrichshagen/Diedrichshagen/Stolpe

Im Juni 2019 beginnt der Bau des Radweges ab Greifswald Richtung Levenhagen an der B 109, informiert der Leiter des Straßenbauamtes Neustrelitz, Jens Krage. In Heilgeisthof sind auf der linken Seite der Straße von Greifswald-Levenhagen schon Markierungen der Vermessung zu sehen. „Das Buswartehäuschen wird abgerissen“, informiert Bürgermeister Steffen Boos. „Es bleibt nur ein Haltepunkt.“ Für den Bau eines neuen Wartehauses stehe kein Grundstück zur Verfügung. „Anwohner in Heilgeisthof müssen für den Bau von ihnen errichtete Zäune und Hecken auf eigenes Land zurücknehmen.“ Der Graben werde verrohrt, das Land für den Bau angehoben. Der Weg kostet 800000 Euro. Für den Abschnitt Levenhagen/Griebenow ist das Straßenbauamt Stralsund zuständig.

Der Erwerb der Grundstücke für die Radwege ins Greifswalder Umland war lange schwierig. Die Planungen sind fertig. Geld steht zur Verfügung, aktuell bis 2022. Große Eigentümer von Flächen wie die Uni Greifswald wollten aber für nicht das nötige Land verkaufen, auf dem die Trasse verlaufen soll (die OZ berichtete). Schon in der Vergangenheit hätte die Hochschule in Größenordnungen für Straßenbau Land abgegeben, dessen Pachteinnahmen nun fehlten, hieß es zur Begründung.

Die Gemeinden als Hauptnutznießer haben sich bewegt. Sie stellen Tauschflächen zur Verfügung. Wie Boos erläuterte, sind die großen Eigentümer der Flächen der Radwegtrasse Greifswald-Levenhagen die Universität Greifswald, die Gut Greifswald GmbH und die Peter-Warschow-Sammelstiftung. Letztere verkauft ihre Flächen direkt ans Straßenbauamt. Die Neustrelitzer Behörde erwirbt ferner von der Gemeinde Levenhagen insgesamt etwa 2,2 Hektar, die diese der Gut Greifswald GmbH und der Uni zur Verfügung stellt, die im Tausch ihre Flächen auf der Radwegtrasse abgeben. Den Pachteinnahmenverlust bezifferte Boos auf 486 Euro.

Zwei Millionen Euro für Trasse nach Zastrow

Auch die Zeichen für den Radwegebau von Greifswald nach Hinrichshagen Richtung Dersekow und weiter nach Groß Zastrow für zwei Millionen Euro an der L 261 stehen gut, informierte Bürgermeister Marko Dietrich. „Wir haben etwa einen Hektar Land als Tauschfläche für die Universität zur Verfügung gestellt.“ Dafür bekomme Hinrichshagen rund 2100 Euro. „Es sind alles Ackerflächen, die mal Wirtschaftswege waren“, erläuterte der Bürgermeister. Es geht davon aus, dass das letzte Problem auf der Trasse, ein Stück Privatland, gelöst werden kann. Auch für Hinrichshagen geht Dietrich von einem Baustart 2019 aus. Wie Dersekows stellvertretender Bürgermeister Robert Lossau informierte, ist seine Gemeinde namentlich für den Bereich von Dersekow Richtung Groß Zastrow gefragt. Dafür würden dann nötige Tauschflächen zur Verfügung gestellt. Hier soll 2019/20 gebaut werden Der gesamte Radweg wird rund zwei Millionen Euro kosten.

Neubau an der B 109 nach Hanshagen

Grund zur Freude haben auch die Bürger von Diedrichshagen und Hanshagen. Der Leiter des Straßenbauamtes kündigt für 2019/20 die Herstellung des Radwegs vom Greifswalder Stadtteil Groß Schönwalde an der B 109 bis Kreuzung B 109/Straße des Friedens, Hanshagen ab zweitem Halbjahr 2019 an. Krage hofft ferner, dass 2019 auch Baubeginn Für den Radweg Anklam/Stople ist.

Eckhard Oberdörfer

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