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Grimmen Neues Gehege für Tauben und Kaninchen
Vorpommern Grimmen Neues Gehege für Tauben und Kaninchen
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00:00 11.09.2013
Ribnitz-Damgarten

Noch sind die Tauben und Kaninchen des Heimattierhofes „evakuiert“, scherzt Bernd Diderich. „Doch bald werden sie von ihrem Übergangsdomizil in ihr neues Gehege umziehen können.“ Dafür sorgen Harald Feth und Robert Jürß. Letzterer ist Chef der gleichnamigen Zimmerei- und Holzbaufirma in Ribnitz-Damgarten. Beide arbeiten am Gehege, ohne einen Cent für die Arbeitsleistungen zu nehmen.

Dr. Falko Milski, Vorsitzender des Vereins Heimattierhof Ribnitz-Damgarten: „Die Kostenvoranschläge für das neue Gehege und auch für die Erneuerung der Außenumzäunung lagen bei 9000 Euro. Aus unserem Budget war das Geld einfach nicht aufzubringen. Dann kam das Angebot von Herrn Jürß, die Arbeitsleistungen umsonst zu erbringen. Damit war die Kuh vom Eis, wir sorgten für das Material, es konnte losgelegt werden.“

Robert Jürß: „Ich habe mich davon überzeugt, dass das hier eine sehr sinnvolle Einrichtung ist. Als Ribnitz-Damgartener unterstütze ich den Verein Heimattierhof sehr gern.“ Den Heimattierhof, der sich ganz in der Nähe der Bodden-Kliniken befindet, gibt es seit zwölf Jahren. Er dient der Arbeitstherapie für Suchtkranke und gleichzeitig als öffentlicher Tierpark mit Spielplatz und Streichelgehege. Besucht wird er vor allem von Schulklassen und Kindergartengruppen. In diesem Jahr seien es bereits um die 500 Kinder gewesen, erläutert Heimattierhofleiter Bernd Diderich. Die einen kommen zu Führungen, die anderen zum Grillen und zu Kutschfahrten. Zu sehen sind Ponys, Ziegen, Schafe, Kaninchen und Tauben sowie Kälbchen.

Die Bau- und Reparaturarbeiten auf dem Gelände des Heimattierhofes sind der Grund, dass die Öffnungzeiten eingeschränkt sind. Bis Frühjahr nächsten Jahres ist er werktags und an den Wochenenden nur in der Zeit von 8.30 bis 11.30 Uhr geöffnet. Da die Finanzierung über die Langzeittherapieeinrichtung für Suchtkranke nicht ausreicht, sei der Verein auf Spenden angewiesen, um die Fütterung, die Pflege und Gesundheit der Tiere zu sichern, erläutert Dr. Falko Milski. „Durch Mitgliedsbeiträge und Spenden werden rund 2000 Euro eingenommen. Sie werden komplett für Futtermittel und Tierarzt ausgegeben.“

Edwin Sternkiker

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