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Neues Gesicht in der alten Bäckerei

Grimmen Neues Gesicht in der alten Bäckerei

Angebote in der Tribseeser Straße richten sich nach den Wünschen der Besucher

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Regelmäßig wird jetzt in der „alten Bäckerei“ gemeinsam gespielt. Dabei ist auch die neue Mitarbeiterin Ines Hölzer (2.v.l.).

Quelle: Almut Jaekel

Grimmen. In der „alten Bäckerei“ in der Tribseeser Straße in Grimmen gibt es ein neues Gesicht: Ines Hölzer arbeitet jetzt in der Einrichtung, die einst wirklich eine Bäckerei war und auf dem Weg ist, mit den Ideen und dem Engagement von Dorothea und Heinz Wenzel sowie möglichst vielen Mitstreitern zur sozialdiakonischen Begegnungsstätte mit Café, Werkstätten, Sport-, Bildungs- und Kulturangeboten zu werden.

Engagement bringt die 42-Jährige Ines Hölzer, die bisher in der Wasserburg Turow aktiv war, ebenfalls mit. Beispielsweise will sie die sogenannte Hockergymnastik weiterführen, die bereits bei den Grimmener Senioren gute Resonanz fand. „Sie dient der Stärkung der Beweglichkeit im Alltag und soll die Freude an der Bewegung erhalten“, beschreibt Ines Hölzer.

Vieles möchte die Frau bewahren, was seit der Gründung der „alten Bäckerei“ vor gut einem Jahr läuft. Aber sie will auch neue Schwerpunkte setzen. „Zu Beispiel beim gemeinsamen Spielen“, sagt sie und ist schon ein wenig stolz darauf, dass die „Spielrunde“, zu der jetzt immer mittwochs von 14 bis 16 Uhr eingeladen wird, immer größer wird. Wahrscheinlich werden bald auch am Montag in der Bäckerei Karten oder Gesellschaftsspiele gespielt. Und immer gibt es frischen Kuchen dazu. „Denn der Name des Hauses soll ja auch seine Berechtigung behalten.“ Kürzlich hätten übrigens mal wieder Leute vor der Tür gestanden, die Brot und Brötchen kaufen wollten. Da sei es doch schön, wenn man sie zu Kaffee und Kuchen und einem netten Gespräch einladen könne, meinen auch Wenzels.

Ines Hölzer kommt aus Rostock und war während der vergangenen beiden Jahren auf der Turower Wasserburg tätig. „Ursprünglich stamme ich sogar aus Weißwasser“, verrät sie. Deshalb plane sie auch, sorbisches Ostereier-Anmalen in der „alten Bäckerei“ anzubieten. Die gelernte Forstwirtin mit Abitur ist unter anderem Tischler und leitete mehr als zwölf Jahre lang Kinos. Auch als Kauffrau im Gesundheitswesen war sie unterwegs. „Und jetzt nach meiner Zeit auf der Wasserburg wollte ich gern noch einmal etwas anderes machen. Es ist eine glückliche Fügung, dass ich nun in der alten Bäckerei gelandet bin“, ist sie überzeugt. Ines Hölzer: „Denn alles, was ich kann und alles, was ich bin, kann ich hier einbringen.“ Freude am Kochen und Backen gehören dazu, aber auch handwerkliche und handarbeitliche Fähigkeiten. Dass derzeit gerade die Textilwerkstatt in der Einrichtung ausgebaut werde, komme ihr deshalb sehr entgegen.

Und sie sei eben auch sehr sportlich engagiert. „Ich möchte den Teilnehmern erklären, warum welche Bewegung wichtig ist.“ Auch die Hockergymnasitik ist in zwei Gruppen vorgesehen – immer am Dienstag und am Mittwoch von 9.30 bis 10.30 Uhr. „Und wir planen nicht nur eine Textil-, sondern auch eine Holz- und eine Fahrradwerkstatt“, ergänzt Heinz Wenzel. Und pünktlich zur Vorweihnachtszeit werde es entsprechende Angebote geben, beispielsweise an allen vier Adventssonntagen Kaffee und Kuchen in der Bäckerei sowie freitags einen Kreativtag.

Kreative sind aber auch jetzt schon in die Tribseeser Straße eingeladen. Donnerstags ab 10 Uhr wird zur Zeit Herbstliches gebastelt. Und am Donnerstag, dem 20. Oktober, lädt die „alte Bäckerei“ ab 14.30 Uhr zum Herbstfest ein. „Neben allen Angeboten wollen wir natürlich auch spontan bleiben und immer darauf reagieren, was die Menschen, die gerade hier bei uns sind, bewegt und was sie machen möchten“, betont Heinz Wenzel.

Almut Jaekel

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Leiterin Lokalredaktion: Almut Jaekel
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