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Nordvorpommern Aufschwung für Schulen im Amtsbereich
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00:00 10.02.2017

Überfüllt, zu klein oder zu marode. Das Amt Recknitz-Trebeltal muss in seine Schulen investieren. Sowohl die Grund- als auch die Regionale Schule in Tribsees erwarten steigende Schülerzahlen und haben schon jetzt Kapazitätsprobleme.

An der Regionalen Schule Recknitz-Trebeltal, die 245 Schüler der fünften bis zehnten Klassen zählt, fehlen bereits ab dem kommenden Schuljahr zwei Klassenräume. Hier soll demnächst der Bau einer Aula Abhilfe schaffen. Neben Veranstaltungen und Prüfungen, die hier stattfinden können, soll sich der Anbau dann in zwei Klassenräume unterteilen lassen. Auch eine Essenausgabe ist hier vorgesehen. Erst vor einem Jahr wurde hier Richtfest gefeiert, als eine Verbindung zwischen dem Hauptgebäude und dem Fachklassentrakt geschaffen worden war. Mit der Aula geht die Erweiterung in den zweiten Abschnitt.

Im April sollen die Ausschreibungen für den 712000 Euro teuren Anbau erfolgen. Die Baugenehmigung liegt bereits vor, sodass wie geplant Anfang Mai der Baubeginn erfolgen kann. „Bis Mitte November soll hier schon alles fertig sein. In den ersten Wochen des neuen Schuljahres muss dann erstmal anderweitig überbrückt werden“, berichtet Anke Haß vom Amt Recknitz-Trebeltal. Die Lösung, diesen Zeitraum mit einer Container-Variante zu überbrücken, werde aus Kostengründen nicht in Betracht gezogen.

An der Heinrich-Bandlow-Grundschule gleich nebenan fehlen ebenfalls zwei Klassenräume. 108 Schüler werden dort derzeit unterrichtet. Während zwei erste Klassen eingerichtet sind, gibt es die zweite bis vierte Klasse bisher nur einmal. „Dabei steht in der dritten Klasse nach der Schülerzahl aber demnächst auch die Teilung an“, erklärt Haß. Sie verweist außerdem auf eine künftig erwartete steigende Anzahl einzuschulender Kinder. Wie es hier weitergehen soll, will das Amt Recknitz-Trebeltal nach den Ferien entscheiden.

In Bad Sülze ist inzwischen der bauliche Zustand bedenklich. 97 Schüler besuchen hier die Dahlien-Grundschule. Die hat zwar reichlich Platz, ist aber in die Jahre gekommen. „Das Gebäude ist alt, marode und zu groß“, bringt es Anke Haß auf den Punkt. Da eine Sanierung hier die Kosten sprengen würde, soll ein Neubau her. Vom Land gab es hier ein erstes Signal, dass auch Bad Sülze berücksichtigt werden soll, sofern die Fördermittel freigegeben werden. Ob diese dann die Kosten im vollen Umfang tragen, ist noch offen.

In der Trägerschaft des Amtes befindet sich ebenfalls noch die „Kleine Grundschule auf dem Lande“ in Grammendorf, zu deren Einzugsbereich auch die Gemeinden Deyelsdorf, Glewitz, Gransebieth und Wendisch-Baggendorf gehören. Für die derzeit 63 Schüler gibt es nun gute Nachrichten, nachdem bereits die Auflösung befürchtet wurde. „Hier wurde im Schulentwicklungskonzept zugesichert, dass diese Schule auch in den nächsten zehn Jahren fortgeführt werden soll, um unzumutbar lange Schulwege zu verhindern“, so Haß.

In Dettmannsdorf gibt es außerdem eine evangelische Regionale Schule, die sich in freier Trägerschaft befindet und über 300 Schüler beherbergt.

Wenke Büssow-Krämer

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