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Nordvorpommern Bürgerkomitee: Johanniskloster soll zugänglich werden
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00:15 01.03.2016

Das Bürgerkomitee „Rettet die Altstadt“ fordert, Teile des Stralsunder Johannisklosters auch während der Sanierung wieder für die Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Jene Bereiche, die nicht von Bauarbeiten betroffen sind, wie beispielsweise der Räucherboden, der Kapitelsaal und die Kreuzgänge, sollten erlebbar gemacht werden, schlägt der Verein vor.

„Auch jetzt sollte man in Abständen Führungen anbieten und Vorträge über den Stand der Sanierung halten“, meint der Vorsitzende Dieter Bartels. Seiner Ansicht nach ist die Sanierung zwar erfreulich, doch würden die Bürger zu wenig darüber informiert.

Seit sechs Jahren ist das Innere des Klostergebäudes für die Öffentlichkeit geschlossen, da umfangreiche Sanierungsarbeiten notwendig wurden. Das Johanniskloster wurde 1254 durch den Franziskanerorden gegründet und ist eines der ältesten Stralsunder Bauwerke und eines der wertvollsten Baudenkmäler der Stadt. Eine langjährige Freilegung und Sanierung des Klosters erfolgte im Zeitraum von 1963 bis 1986 unter der Leitung des damaligen Archivdirektors und Ehrenbürgers Prof. Herbert Ewe. Es war sein Anliegen, das Bauwerk möglichst in seiner ursprünglichen Architektur und alten Schönheit wiederherzustellen.

Nach Angaben des Bürgerkomitees war es das Anliegen Herbert Ewes, die Einschränkungen für die Bürger während der Arbeiten so gering wie möglich zu halten. Deswegen schlagen die Mitglieder vor, eine Informationsveranstaltung zu organisieren, bei der die Stadtverwaltung und weitere Beteiligte das Projekt vorstellen.



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