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Nordvorpommern „Die Welt verzaubert sich, wenn der Mond aufgeht“
Vorpommern Grimmen Nordvorpommern „Die Welt verzaubert sich, wenn der Mond aufgeht“
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03:49 10.09.2013
Volkmar Hänsel in seinem Atelier in Dänschenburg. Quelle: Gabi Raskop

Fährt man von Ribnitz kommend in die scharfe Kurve kurz vor Dänschenburg sehen aufmerksame Beobachter gerade so ein Hinweisschild, das auf das „Krähenatelier“ des Malers Volkmar Hänsel weist. Hinter dem beschriebenen Schild empfängt den Besucher ein üppig grüner Haushof und Garten. Immer Dienstagabend zum Beispiel trifft sich hier eine kleine Laienmalergemeinschaft, die durch den Künstler Volkmar Hänsel angeleitet und beraten wird. Hänsels Atelierräume füllen zurzeit Unmengen großer Acrylbilder. Intensive, mystische Landschaften, über die sich ein fast unendlich scheinender Himmel ausbreitet. Seine Farben kleben sozusagen nicht am Gegenständlichen, sondern intensivieren die Tiefe der dargestellten weiten Räume.

„Zurzeit male ich Mondbilder. Ich liebe dieses herrliche Licht. Die Welt verzaubert sich, wenn der Mond aufgeht.“ Volkmar Hänsel kommt ins Schwärmen, so, wie er immer seine Gestaltungsideen mit absoluter Hingabe beackert. Aquarelle lappländischer Landschaft, Grafiken zu Literatur und philosophischen Themen gehören ebenso und gleichstark zu seinem umfassenden Gesamtwerk.

Der 1949 in Dresden geborene Volkmar Hänsel wuchs in Potsdam auf. Nach dem Abitur studierte er einige Semester Theologie, arbeitete dann nach erneuter Ausbildung zunächst einige Jahre als Hygieneinspektor.Aber das ist sehr lange her. Zielgerichtet verfolgt Volkmar Hänsel schon von Kindesbeinen an sein eigentliches Hauptinteresse — die Malerei.

Seit 1970 lebt er in Mecklenburg-Vorpommern und arbeitete schon acht Jahre später als freiberuflicher Maler und Grafiker. Mitglied im Künstlerbund Mecklenburg-Vorpommern ist er schon seit 1990. Vor einiger Zeit kam der Künstler aus Schweden zurück. Wie jedes Jahr verbrachte er drei Wochen in der nördlichsten Einsamkeit, um abzuschalten. „Gemalt habe ich nichts“, sagt er. Volkmar Hänsel nimmt das Erlebte in sich auf und bearbeitet das Gesehene erst später in seinem Atelier in Dänschenburg.

„Krähenatelier“, Hauptstraße 5,

Dänschenburg

Gabi Raskop

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