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Endlich: Altenpleener Abc-Schützen haben Hortplatz

Altenpleen Endlich: Altenpleener Abc-Schützen haben Hortplatz

Betreuungskapazitäten im Amtsbereich waren ausgebucht, deshalb suchten Schule, Hortbetreiber und Amt nach einer Lösung für das neue Schuljahr

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Schule und Hort sind in der Kranich-Grundschule in Altenpleen unter einem Dach vereint.

Quelle: Fotos: Ines Sommer

Altenpleen. Es ist Fluch und Segen zugleich: Wegen steigender Kinderzahlen platzen Grundschule und Hort in Altenpleen aus allen Nähten. Die OZ berichtete in den letzten Monaten mehrfach über Aktionen, um diese Probleme zu lösen.

OZ-Bild

Betreuungskapazitäten im Amtsbereich waren ausgebucht, deshalb suchten Schule, Hortbetreiber und Amt nach einer Lösung für das neue Schuljahr

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So wurde für die Kranich-Schule jetzt Geld für den Anbau bewilligt, um die vielen Kinder vernünftig beschulen zu können. Das hilft langfristig. Aber schon jetzt fehlen Räume. Fehlende Klassenzimmer für den Unterricht – das zieht natürlich ein Dilemma im Hort nach sich, denn die Einrichtung des Storchennest-Vereins befindet sich ebenfalls in der Schule. Doch endlich gibt es Entwarnung für die Eltern, die bisher ohne Hortplatz dastanden: „Für alle Kinder, die einen Hortplatz brauchen, steht ab September 2016 auch einer zur Verfügung“, sagt Anke Ehrecke vom Storchennest-Verein gegenüber der OSTSEE-ZEITUNG.

Monatelang haben Schule, Träger, Amt und Eltern an einem Tisch gesessen und verschiedene Lösungen durchgespielt. Da gab es die Idee, eine Hortgruppe in der Kita Groß Mohrdorf unterzubringen. Da hätte es ein Transportproblem gegeben. Stark war die Kramerhofer Fraktion, die die Kinder gern in der Gemeinde betreut sehen wollte. Da kam zum Beispiel die Parower Minimanufaktur ins Gespräch.

„Eine Gruppe auszugliedern, wäre für uns personell nicht machbar gewesen“, so Anke Ehrecke. Deshalb wurden auch Gespräche mit dem Elternverein Purzelbaum geführt, der in Parow eine Kita betreibt.

Parallel liefen aber auch immer wieder die Runden mit der Schule. „Und ich kann sagen, dass das harte Runden waren. Da ging es haarig zu. Ehrlich gesagt, hab ich mich gewundert, dass manchen Eltern die Qualität der Betreuung im Hort völlig egal ist. Letztendlich hat es nun einen Konsens gegeben. Und darüber sind wir alle froh“, sagte Amtsvorsteher Peter Messing am Montagabend im Amtsausschuss Altenpleen. Die Lösung: Die Hortkinder der künftigen ersten Klasse können nun doch in der Kranich-Schule betreut werden. „Wir nutzen dafür Klassenräume doppelt, also mit Schule und Hort. Das hat es jetzt aber auch schon gegeben, sonst hätten wir in dem Haus nicht 100 Kinder betreuen können“, so Anke Ehrecke und ergänzt: „Die Eltern hatten sich gewünscht, dass die Kinder in der Schule den Hort besuchen. Und unser Fahrdienst, der sich herumgesprochen hat und den wir natürlich aufrecht erhalten, bringt dann alle Mädchen und Jungen an ihren Wohnort“, so die Storchennest-Chefin.

Außerdem bleibt das Angebot bestehen, dass die Prohner den Hort in der Kita Kunterbunt besuchen können. Auch hier, so Peter Messing, wurde die Kapazität aufgestockt, damit alle Wünsche nach Hortbetreuung erfüllt werden können.

Zwei Drittel der Schulkinder besuchen den Hort

250 Kinder besuchen die Kranich-Grundschule,

im September werden drei erste

Klassen eingeschult.

88 Hortplätze hält die Kita Kunterbunt bisher in Prohn bereit. Die Kapazität wurde kurzfristig aufgestockt, um die vielen Betreuungswünsche zu erfüllen, so der Amtsausschuss.

101 Kinder wurden bisher im Hort des Storchennest-

Vereins in der Altenpleener Schule

betreut. Da kommen jetzt noch

einmal 20 Plätze dazu.

Ines Sommer

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