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Nordvorpommern Grünkohl wächst in den Himmel
Vorpommern Grimmen Nordvorpommern Grünkohl wächst in den Himmel
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00:01 07.10.2017
„Stattliche 1,50 Meter hoch ist unser Grünkohl gewachsen“, so zeigt es Daniela Schwerin in ihrem Garten. Quelle: Foto: Claudia Noatnick

Um Futter für ihre Hühner und Kaninchen brauchen sich Daniela Schwerin und Ralf Wohlfahrt aus Brandshagen in diesem Jahr wenige Gedanken zu machen. In der kargen Jahreszeit wird genug Grünzeug für die Tiere abfallen. „Unser Grünkohl steht phantastisch“, sagt Daniela Schwerin. 1,50 Meter hoch ist das krausblättrige Wintergemüse in dem Brandshagener Himmel gewachsen. Das Geheimnis des Himmelkohls? Daniela Schwerin zuckt mit den Schultern. Eigentlich habe sie nichts Besonderes getan, nur jedes einzelne Pflänzchen im Frühjahr mit viele Liebe im Gewächshaus vorzuziehen und sie schließlich später nach draußen in die Beete zu setzen. Das habe ihr einiges an Kopfschütteln seitens ihrer Oma beschert. Deren Mann Hans, bekannt für seinen grünen Daumen, habe solchen „Schnickschnack“ nicht betrieben und trotzdem gute Erträge eingefahren. So hoch allerdings war er bei Hans Schwerin – er selbst nahm übrigens auch regelmäßig an den Grimmener Gartenolympiaden teil – nie gewachsen.

Selbst allerdings werden die Brandshagener wenig von ihrem Grünkohl auf den Teller bringen. An dem Grüngemüse tut sich nämlich seit einiger Zeit die Weiße Fliege gütlich. Die zu der Gattung der Pflanzenläuse gehörenden Schädlinge könnten sicher bekämpft werden, nur eben wollen Schwerins keine Chemie in ihrem Garten einsetzen. Einzig Naturdünger – selbst angesetzt aus Brennnesseln – sowie der Dung von ihren Kaninchen und Hühnern bringt die Brandshagenerin unter ihre Pflanzen.

Der Ärger über den befallenen Grünkohl hält sich bei Daniela Schwerin in Grenzen. „Wir werden ihn an unsere Hühner verfüttern. Da haben sie in kalten Jahreszeit ordentlich was zu picken“, sagt sie.

Wer hat noch Rekordverdächtiges im Garten?

Die Gartenolympiade 2017 der Grimmener OZ biegt auf die Zielgerade ein. Nur noch bis Ende Oktober können Hobbygärtner sich mit ihren Zuchterfolgen beteiligen. Haben Sie noch Rekordverdächtiges auf ihren Beeten zu wachsen? Dann schreiben Sie uns. Doch nicht nur die Megafrüchte interessieren uns, auch Rezepte sind gefragt. Und natürlich Ihre Tricks, wie Sie zu ihren Erträgen kommen.

Die Teilnahme ist einfach: Laden Sie Bilder nebst Text mit dem Stichwort Gartenolympiade auf www.ostsee-zeitung.de/gartenolympiade hoch, dort finden Sie auch alle bisher erschienenen Beiträge zu diesem Wettbewerb der Kleingärtner. Oder mailen Sie uns Ihre Bilder und Texte an grimmen@ostsee-zeitung.de oder geben Sie uns telefonisch Bescheid unter der Rufnummer ☎ 038326/46060.

Claudia Noatnick

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