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Nordvorpommern Heute ist (k)ein Tag wie jeder andere
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04:28 13.09.2013
Edith Althof sammelt seit 1996 die Kalenderblätter mit dem besonderen Datum. Damals hatte sie großes Glück an diesem Tag. Quelle: Raik Mielke

(K)ein Tag wieder jeder andere! Heute ist Freitag und ein Blick auf den Kalender verrät, es ist der 13. Tag des Monats. Wer jetzt eine Gänsehaut bekommt und sich ganz schnell wieder unter die Decke verkriecht, ist entweder streng abergläubisch. Oder er hat an diesem besonderen Datum wirklich schon einmal etwas Ungewöhnliches, gar Schlechtes erlebt.

Manchmal ist Freitag der 13. aber auch ein Glückstag. Beim Versuch, dieser berüchtigten Wochentags-Konstellation etwas von ihrem schlechten Ruf zu nehmen, kommt die Grimmenerin Edith Althof (71) ins Spiel. „Ich bin am 12.12.1996 bei Glatteis gestürzt und habe mir den Oberschenkelhals gebrochen“, erinnert sich die heute 71-Jährige zurück. Einer Nacht im Krankenhaus Bartmannshagen folgt am Tag danach eine große Operation, bei der eine Prothese den zersplitterten Teil des Knochens ersetzt. „Als ich morgens aufgewacht bin, wurde mir erst bewusst, dass es ein Freitag war, der auf den Dreizehnten fiel“, erinnert sich die Grimmenerin. Glücklicherweise war sie nicht abergläubisch — und so kam zu der normalen Nervosität keine zusätzliche Angst vor dem Unglückstag dazu. „Die Operation ist so super gelaufen und ich konnte dadurch in den Folgejahren schmerzfrei weiterleben. Daher sehe ich diesen Tag ehe als einen Glückstag an“, betont die 71-Jährige.

Ein Glückstag, der Edith Althof seither dazu bewegt hat, alle Kalenderblätter von diesen besonderen Freitagen zu sammeln. „Heute ist es das 29. seit der Operation im Jahr 1996. Ich hatte damals einen Gartenkalender, den ich mir seither immer wieder gekauft habe“, beschreibt sie.

Und noch etwas hält dieses Jahr für die sympathische Frau bereit. Seit der Operation vor 17 Jahren fällt der Tag erstmals wieder auf den 13.12. — also jenes Datum, das für die Rentnerin damals einen so glücklichen Ausgang nahm. „Man soll das Glück ja auch nicht überstrapazieren, aber vielleicht wird auch dieser Freitag der Dreizehnte im Dezember für mich ein besonders schöner Tag“, sagt Edith Althof.

Doch woher kommt die Angst vor „Freitag dem Dreizehnten“ eigentlich? Ein Blick in die Geschichte kennt nur ein größeres Ereignis, welches im weitesten Sinne auf einen Unglückstag hinweisen könnte. Am 13. Oktober des Jahres 1307 ergeht der Befehl des französischen Königs Philipp IV., alle Mitglieder des Tempelordens zu verhaften, was schließlich zur Aufhebung des Templerordens durch die päpstliche Bulle führte.

Ist es also wahrscheinlich doch „nur“ die Tatsache, dass zwei Unglückssymbole auf einen Tag fallen. So wird die 13 im Volksmund beispielsweise als „Dutzend des Teufels“ bezeichnet. Zudem hat der schlechte Ruf eines Freitags ebenfalls einen religiösen Hintergrund. Nach der christlichen Überlieferung wurde Jesus nämlich an einem Freitag gekreuzigt.

Für den Unglückstag gibt es klare Regeln
Jedes Jahr hat mindestens einen und höchstens drei Freitage, die auf einen Dreizehnten fallen.

Der kürzeste Abstand zwischen zwei Freitagen den 13. beträgt vier Wochen. Dann, wenn der 13. Februar ein Freitag ist und nur 28 Tage hat.

Dies ist das nächste Mal 2015 der Fall.

Der längste Abstand beträgt genau 61 Wochen. Dieser Fall tritt ein, wenn der 13. Juli ein Freitag ist und das folgende Jahr kein Schaltjahr ist. Dann ist erst der 13. September des Folgejahres wieder ein Freitag der 13.

Raik Mielke

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