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Nordvorpommern Nach Demo: Bad Sülze fühlt sich angegriffen
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00:00 12.03.2013
Tribsees

Grund für die Sorge der Tribseeser war eine Aussage von Tilo Koch von der Kommunalaufsicht des Landkreises, der beim Amtsausschuss zum Thema Schulentwicklung sprach. Mit Blick auf die Schulentwicklungskonzeption habe nur eine der beiden Schulen — Tribsees oder Bad Sülze — auf Dauer Bestand.

„Ich kann ja verstehen, wenn die Tribseeser beunruhigt sind, aber das ist alles ein Schnellschuss“, erklärte die Leiterin der Grundschule Bad Sülze, Grit Witschurke (38). Schließlich sei der Ausgangspunkt lediglich die Aussage eines Einzelnen. Nun werde es allerdings in der Öffentlichkeit so dargestellt, dass eine Sanierung der Bad Sülzer Grundschule nur möglich sei, wenn die Schule in Tribsees schließe. „Die Sanierung war lange geplant und ist auch dringend notwendig“, erklärte Witschurke. „Unsere Schüler haben genauso das Recht, in einem schönen Schulgebäude unterrichtet zu werden. Die Fenster sind undicht und es regnet rein.“ Schon im vergangenen Jahr sei eine Sanierung angedacht und geplant gewesen. „Das Projekt stand bereits, aber dann wurden die Fördermittel nicht bewilligt“, so die Schulleiterin. „Wir haben den Schülern und Eltern schon oft Mut zugesprochen, dass eine Sanierung ansteht, aber dann ist doch wieder nichts daraus geworden.“

Dabei sei die Entscheidung bereits vor Jahren getroffen und auch vertraglich festgehalten worden. „Es ist unverständlich, dass noch immer keine Gelder für die Sanierung in den Haushalt eingestellt wurden“, erklärt Grit Witschurke, die im Namen der Eltern und Lehrer an die Mitglieder des Amtsausschusses appelliert. „Haltet bestehende Verträge ein. Setzt ein deutliches Signal für den Schulstandort Bad Sülze.“

Der Tribseeser Schulleiter Frank Telzerow betont gegenüber der OZ noch einmal, dass er nach wie vor an der Forderung festhalte, alle drei Schulstandorte — Grammendorf, Bad Sülze und Tribsees — zu erhalten. Zwischenzeitlich sei in Bad Sülze der Eindruck entstanden, dass man in der Nachbarstadt gegen die Sanierung der Sülzer Schule sei. Niemals habe er das gesagt. Er habe lediglich erklärt, dass die Sanierung in Bad Sülze nicht zum Schließen der Grundschule Tribsees führen dürfe. Frank Telzerow hoffe, dass die Diskussion nicht zu einem Streit zwischen den Schulen führe. Man müsse gemeinsam für den Erhalt aller drei Schulen im Amt kämpfen.

Anika Höpken

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