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Nordvorpommern Prohner Sportplatz ist Schmuckstück
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00:00 29.08.2013
Prohn

„Wenn in der Gemeinde etwas passiert, sind wir immer dabei, gucken uns das an. Ist doch schön, was hier entstanden ist“, sind sich die Eheleute Ursula und Norbert Selke einig. Sie gehörten gestern zu den Gästen, als der Prohner Sportplatz eingeweiht wurde.

Schon am frühen Morgen hatten die Prohner Realschüler den Platz in Beschlag genommen. Im Rahmen der Sportwoche waren nach Tagen mit Abwurf-, Volley- oder Fußball nun lustige Spiele angesagt.

Torwandschießen, Becherstapeln, Darts, Weitsprung. „Mir hat am besten der Gummistiefelweitwurf gefallen. Ich hab 14 Meter geschafft“, berichtet Lukas aus der 5. Klasse stolz. Sein Kumpel Robin fand auch das Erbsenweitspucken ganz lustig. Die beiden Zehnjährigen stehen nun an der Laufbahn und feuern ihre Klassenkameraden an, die gleich zum Staffellauf starten. Und das ist schon etwas Besonderes, denn diese Schüler weihen die neue Laufstrecke ein.

„Das ist toll geworden. Und wenn wir dann am Abend den Prohner Paarlauf hinter uns gebracht haben, wissen wir, wie der Belag die Feuertaufe überstanden hat“, sagt Kay Ahlmeyer. Der Lehrer hat beim Sport- und Spielfest den Part des Moderators übernommen.

Die Mädchen und Jungen der Regionalschule „An der Prohner Wiek“ werden den neuen Sportplatz ebenso nutzen wie der Prohner Sportverein. „Wir haben nicht nur die Laufbahn, die übrigens aus den 70er-Jahren stammt, erneuert. Es wurde auch ein zweites Fußballfeld angelegt. Bedenkt man alle Kosten vom Platz bis zum Gebäude, steuert die Gemeinde hier jährlich 50 000 Euro bei“, erklärt Peter Messing. Und darauf ist der Prohner Bürgermeister stolz, dankte auch den Baufirmen von Bornhöft bis Demmel für ihre Arbeit.

„Was wir hier an Infrastruktur geschaffen haben, kann sich sehen lassen. Ich denke, wir sind den richtigen Weg gegangen, haben kräftig in Kita, Schule und Sportforum investiert. Und die jungen Familien danken uns, indem sie nach Prohn ziehen. Wir haben immer noch Zulauf, wachsen und begrüßen demnächst den 2000. Einwohner“, freut sich Peter Messing und ergänzt: „Wir haben unsere Gemeinde für die Leute attraktiv gemacht. Jetzt ist auch unser Gewerbegebiet soweit, dass sich neue Firmen ansiedeln können. Mehr Entwicklung geht nicht.“ Natürlich wisse man, dass die Haushaltslage immer prekärer wird. „Wir denken einfach von Jahr zu Jahr, anders geht es gar nicht.“

Über eins ärgert sich das Gemeindeoberhaupt aber mächtig. Für die Sportplatzerweiterung gab es Leader-Fördermittel. Der Eigenanteil sollte über den Sonderfonds des Landes finanziert werden, so wie es Harry Glawe bei einer Wirtschaftsrunde in Niepars vorgeschlagen habe. „Aber diese Finanzspritze wurde abgelehnt, weil wir ja die anderen Fördermittel schon hatten und weil wir mit dem Bau schon letztes Jahr begonnen haben“, so der Bürgermeister. „So zahlen wir von den 330 000 Euro Gesamtkosten nun über 200 000 aus kommunaler Kasse. Da frage ich mich nur, wer aus diesem Sonderfonds etwas bekommt.“

Ines Sommer

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