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So ein Zirkus: Horster Kinder werden zu Stars in der Manege

Horst So ein Zirkus: Horster Kinder werden zu Stars in der Manege

Grundschüler verwandeln sich im Projektzirkus T-Renz in Artisten

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Drahtseilakt par excellence: Die achtjährige Isabelle zeigt, unterstützt von Tyrone Renz, einen Spagat auf dem Seil.

Quelle: Fotos: Claudia Noatnick

Horst. Stille herrscht im Zirkuszelt, als Isabelle das Podest betritt. Konzentriert setzt sie einen Fuß nach vorn, während das Publikum den Atem anhält. Denn das, worauf Isabelle entlangspaziert, schwebt einen halben Meter über dem Boden, ist verdammt schmal und zudem ein wenig wackelig. Als die Achtjährige dann darauf auch noch einen Spagat macht, brandet lauter Applaus auf und Isabelle strahlt über das ganze Gesicht.

OZ-Bild

Grundschüler verwandeln sich im Projektzirkus T-Renz in Artisten

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Manege frei!

Beim Projektzirkus T-Renz kommen die Kleinen ganz groß raus: Das Hamburger Artistenehepaar Bettina und Tyrone Renz vermittelt Kindern Tricks aus vielen Bereichen der Artistik, Magie und Clownerie.

Eine Woche lang haben die Horster Grundschüler mit den Artisten ein 45-minütiges Programm einstudiert.

Seit 7 Jahren ist T-Renz als Projektzirkus deutschlandweit unterwegs.

„Manege frei“ heißt es in Horst, der Zirkus T-Renz gastiert in dem Ort. Das Besondere: Die Artisten, Clowns, Seiltänzer und Illusionisten sind allesamt jung. Verdammt jung. Zwischen sechs und zehn Jahre alt. Sie entstammen keiner alteingesessenen Zirkusfamilie, sondern besuchen die Grundschule in Horst. Doch unter Anleitung des (echten) Artisten Ehepaares Bettina und Tyrone Renz aus Hamburg werden die Erst- bis Viertklässler zu Stars in der Manege.

„Das ist eine ganz tolle Sache“, schwärmt die Horster Schulleiterin Annemarie Noack. Eine Woche lang war der Projektzirkus T-Renz in Horst zu Gast. Eine Woche lang schnupperten die Grundschüler Zirkusluft, studierten Kunststückchen ein. „Das hat echt Spaß gemacht“, sprudelt es aus Fine heraus. Vor lauter Aufregung hat die Zweitklässlerin noch immer rote Backen. Am meisten, so sagt sie, hat ihr die Arbeit mit den Hula-Hoop-Reifen gefallen. Celina nickt. Hula-Hoop, so findet sie, war ganz ok. „Ich fand die Kunststücke mit dem Lasso toll“, sagt sie und erzählt, dass es gar nicht so einfach ist, wie es aussieht.

Bettina Renz ist des Lobes voll für die kleinen Horster Zirkusartisten. „Uns hat es viel Spaß gemacht, mit den Kindern zu arbeiten“, sagt die Artistin. Die Mädchen und Jungen seien „super lieb, sehr fleißig und sehr pfiffig“. Seit sieben Jahren betreibt das Hamburger Ehepaar Bettina und Tyrone Renz den Projektzirkus. Hier in Horst habe es ihnen besonders gut gefallen. Eine Woche lange haben Bettina und Tyrone Renz mit den Grundschülern trainiert, haben ihnen das Seillaufen beigebracht, ihnen kleine Zaubertricks verraten, sie in die Clownerei eingeführt, ihnen Kunststückchen wie das Tellerdrehen gezeigt.

Das Ergebnis: Zwei tolle, ausverkaufte Shows. In der kleinen Manege des Zirkus T-Renz laufen die Jungen und Mädchen am letzten Tag zu Höchstform auf und bringen das Publikum zum Staunen. Ahs und Ohs begleiten die Darbietungen der Seiltänzer, die Lassokünstler werden mit rhythmischem Klatschen begleitet und Clowns, die ihrem Affen ordentlich Zucker geben, werden mit lauten Lachern aus dem vollbesetzten Chapiteau belohnt. „Das war eine super Vorstellung. Die Kinder haben das wirklich richtig prima gemacht“, lobt Bärbel Grundmann. Ganz besonders hat sie natürlich den Darbietungen ihrer Enkelin Vivian entgegengefiebert. „Sie war richtig toll“, sagt sie stolz.

Schulleiterin Annemarie Noack nickt. „Es ist unglaublich, was die Kinder in dieser einen Woche alles gelernt haben, mit welchem Eifer sie bei der Sache waren“, sagt sie. Die Arbeit mit den Artisten des Zirkus T-Renz, da sind sich alle einig, gehört auf jeden Fall zu den schönsten Schulprojekten.

Claudia Noatnick

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