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Nordvorpommern Wackelbrett und Gehirnjogging-Feld
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07:50 08.12.2017
Sandra Golke von der Abtshagener Frauensportgruppe testet mit Hilfe von Reyk Sattler trotz Nieselregens und Pfützen die ersten Geräte des Parcours.   ALMUT JAEKEL Quelle: FOTO:

Aus 4000 Euro mach 46000 Euro Fördermittel. Und daraus etwas, von dem Klein und Groß, Jung und Alt im Dorf etwas haben. Diese Rechnung ist in Abtshagen aufgegangen. Dort entsteht jetzt ein sogenannter Bewegungsparcours an der Sporthalle, finanziert mit 4000 Euro, die der Kommune aus dem Elterngeld II zustanden. Mit Hilfe des Förderprogrammes Landaufschwung und seiner 90-prozentigen Förderung konnte sie daraus 46000 Euro machen.

„Neun Geräte werden aufgebaut“, erklärt Reyk Sattler, Geschäftsführer der Sattler& Mahlitz Sportgeräte GbR aus Greifswald. Dazu gehören ein Wackelbrett, mit dem das Gleichgewicht geschult werden kann, oder das Gehirnjogging-Feld, auf dem die Nutzer Bewegung und kognitive Leistungen kombinieren müssen.

„Natürlich wird die Schule, die hier gleich um die Ecke ist, den Parcours im Sportunterricht nutzen“, sagt Frederic Beeskow, Wittenhagens Bürgermeister (Wählergemeinschaft). Aber auch die Fußballer des SV Abtshagen werden dort ab und zu Trainingseinheiten absolvieren, plant Andreas Becher, unter anderem Übungsleiter bei den Nachwuchs-Kickern. „Auch die Feuerwehr, der Hort, die Kita und die Mitglieder der Volkssolidarität – all diese Einrichtungen befinden sich in der Nähe – haben signalisiert, dass sie den Parcours gern nutzen wollen“, sagt Beeskow. Der Platz stehe allen offen.

Sandra Golke von der Abtshagener Frauensportgruppe probierte mit Hilfe von Reyk Sattler trotz Nieselregens und Pfützen auf dem Gelände schon einmal aus, wie es dann ab Frühjahr, wenn alles fertig ist, sein könnte. „Das werden wir mit der Frauensportgruppe auf jeden Fall ab und zu nutzen“, plant sie. „Wir lieben abwechslungsreiches Training“, ergänzt sie und erzählt, dass immer dienstags etwa 25 Frauen in Abtshagen gemeinsam Sport treiben.

„Wir freuen uns sehr, mit der Greifswalder Firma einen Partner gefunden zu haben, der nicht nur die Geräte aufbaut, sondern bei deren Entwicklung eng mit Sportwissenschaftlern zusammenarbeitet und hier vor Ort zeigen wird, wie sie am besten genutzt werden können“, sagt der Bürgermeister.

Die Firma habe schon mehrere solcher Parcours gebaut und in Greifswald selbst einen in Betrieb, erzählte Reyk Sattler. Die einzelnen Geräten sind mit speziellen Trainingsprogrammen für alle Altersgruppen hinterlegt und seien sehr vielseitig. „Gesund aufwachsen und gesund älter werden“ lautet das Motto des Greifswalders.

Almut Jaekel

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