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Nordvorpommern Zu Hause fehlte der dritte Mann
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04:25 12.03.2013
Stolz zeigen Jana Zahnow und Bernd Brendel ihre Pokale, die sie bei den Skat-Landesmeisterschaften gewonnen haben. Quelle: Ines Engelbrecht

Stolz zeigen Jana Zahnow und Bernd Brendel ihre Pokale, die sie bei den Landesmeisterschaften im Skat in Dobbertin geholt haben.

Die Stralsunderin holte den dritten Platz bei den Damen. Und der Langendorfer holte den Pott bei den Männern. Beide bereiten sich nun auf die Deutschen Skatmeisterschaften im Mai in Ulm vor.

Gespielt wurden acht Serien mit 48 Spielen in zwei Stunden. „Die Pokal- und Preisskatspiele sind schon etwas anderes, als wenn sich Freizeitspieler ab und zu mal treffen. Aber wer möchte, kann gerne in einem der Skatvereine, die es in Stralsund und Umgebung gibt, vorbeischauen. Nachwuchs brauchen wir immer, und richtigen Skat lernt man nur im Verein“, so der 52- Jährige.

Seit fünf Jahren spielt die Stralsunder Zeitungszustellerin Jana Zahnow bei den „Sundbuben“ beim Preisskat mit. „Zu Hause fehlte der dritte Mitspieler. Mein Vater und meine Schwester spielten schon.

Ich war 12 Jahre alt und hab das Skatspielen in den Sommerferien bei meiner Oma gelernt. Skat ist Rechnen im Kopf und deshalb nicht schwer“, erzählt die 44-Jährige. Einige Pokale hat sie schon errungen, so wie 2009, als sie gleich in ihrem ersten Jahr Silber bei den Landeseinzelmeisterschaften holte. Und jetzt freut sie sich über Bronze. Gemeinsam mit einer Mitspielkollegin war sie zu den Landesmeisterschaften gefahren. Gerne würden sich die Frauen mehr weibliche Mitstreiter wünschen. Der Langendorfer Vermögensberater Bernd Brendel mischt bei den Franzburgern im Klub „Zu den Hellbergen“ seit 1996 die Karten und ist seit drei Jahren Vorsitzender der Verbandsgruppe Vorpommern.

„Je weiter man in der Punktewertung bei den Meisterschaften nach vorn kommt, umso aufregender und anspannender ist es für mich als Spieler. Ich weiß, dass ich die Chance habe, zu gewinnen, allein schon durch den Platzwechsel bekommt man es mit“, so der bekennende HSV-Fan. Als Hamburger gründete er gerade mit Frau Sabine und weiteren zwölf Fans die „Ostseerauten“ als offiziellen Fanclub des HSV. Das Skatspielen gelernt hatte er mit dem Vater und dem älterem Bruder. „Ich war sieben Jahre alt, da musste ich ran“, erzählt er lachend. Jeden Freitag trifft er sich mit den Spielern in Franzburg, aber auch bei den Sundbuben ist man zu Gast, bei den Prohnern und anderen Skatvereinen. Am 17. März findet ein Frauenpokalspiel in Hamburg statt. Alle Mädels, die Skat spielen, können daran teilnehmen — auch ohne Vereinszugehörigkeit. Melden kann man sich bei den Skatvereinen“, sagt Jana Zahnow. Sie mag die Teilnahme an Skatmeisterschaften. Dort trifft sie Bekannte wieder, die sie ein Jahr lang nicht gesehen hat. „Denn man ist ja doch schon eine eingeschworene Gemeinschaft rund ums Skatblatt.“

Skat ist einfach nur Rechnen im Kopf. Ich finde das nicht so schwer. Einfach ausprobieren, rate ich.“Jana Zahnow (44), Skatspielerin

Ines Engelbrecht

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