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Grimmen OZ-Gartenolympiade: Grimmener laufen zur Höchstform auf
Vorpommern Grimmen OZ-Gartenolympiade: Grimmener laufen zur Höchstform auf
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00:05 10.08.2016

Grimmen Die Tomatenernte scheint in vollem Gange. Wie sonst ist es zu erklären, dass unsere Leser uns beinahe täglich über ihre Rekordernten informieren. Das bislang dickste rote Früchten dieser Nachtschattengewächse bringt stolze 856 Gramm auf die Waage. Geerntet hat dieses Exemplar Familie Bart aus Bremerhagen.

„Wie die Sorte heißt, weiß ich nicht. Es ist auf alle Fälle eine altrussische“, erzählt Rosemarie Bart, die von allen Rosi genannt wird und heute ihren 62. Geburtstag feiert. In ihrem Gewächshaus hat das Bremerhagener Paar ausschließlich altrussische Tomatensorten. „Die sind milder im Geschmack und fleischiger“, klärt Rosi Bart auf. Das weiß auch Enkel Oskar aus Rostock zu schätzen. „Die dunklen mag ich am liebsten“, verrät der Fünfjährige, der gerade Urlaub bei den Großeltern macht. Vor allem die Tomatensuppe, die seine Oma vor Kurzem gekocht habe, die sei lecker gewesen.

Die Samen habe Rosi Bart einst im Internet bestellt. „Inzwischen ziehe ich die Pflanzen aber selbst“, erzählt Peter Bart (63). In diesem Jahr habe er sich auf fünf Sorten beschränkt. „Sonst haben wir mehr“, berichtet der 63-Jährige. „Dafür gibt es bei uns in diesem Jahr kaum rote Tomaten“, fügt Rosi Bart hinzu. Von gelb bis dunkel, beinahe schwarz, reicht das Farbspektrum von Barts Ernte.

Zwar etwas größer, dafür leichter aber tomatentypisch rot ist das Prachtexemplar von Petra Krolls Rekordernte. Bei der 58-Jährigen aus Gransebieth gibt’s das Gemüse meist als Salat, den auch ihre Enkelinnen Pia Sophie (7) und Lea Marie (9) sehr gern essen, wie die beiden Mädchen erzählen.

Eine Riesen-Tomate mit 500 Gramm Gewicht hat Klaus Kroll in Stoltenhagen geerntet. „In Freiland gezogen, nicht im Gewächshaus“, betont er. Und was für ihn noch wichtiger ist: Diese Tomatensorte, die er sich als Samen extra aus Holland mitgebracht hat, schmeckt auch in dieser Größe hervorragend. Als sogenannte „Rafftomate“ hat er sie in den Niederlanden gekauft, um sie hier auszuprobieren. „Sie war dort auch so groß abgebildet und schmeckt einwandfrei. Das Fruchtfleisch hat eine ähnliche Färbung wie das Innere einer Honigmelone“, beschreibt er. Die Tomate bringt nicht nur große, sondern auch reichliche Ernte: Von einer Pflanze hat Klaus Kroll mittlerweile schon vier Kilogramm geerntet.

Helma Köster lebt mit ihrem Mann Michael mitten in einem Gartenparadies in Gülzow Dorf. Das ehemalige Bauerngehöft hat das Paar eine grüne Oase verwandelt. Die Frau mit dem sprichwörtlichen grünen Daumen ist in diesem Jahr jedoch selbst von ihrer Hortensienpracht überrascht. Seit etwa zehn Jahren gibt es das Beet, bestehend aus fünf Pflanzen, hinterm Haus. „Aber so viele und so große Blüten hatte ich noch nie. Bei zweihundert habe ich aufgehört sie zu zählen“, sagt die Frau, die Wert auf natürliches Gärtnern legt.

Wenn Thomas Robakowski aus Grimmen sich die Blüten seiner Sonnenblumen anschauen möchte, muss er auf's Garagendach steigen. „Die höchste hat eine Länge von 408 Zentimetern“, sagt er und legt den Zollstock an. Aber insgesamt ragen die gelben Blumen viel höher in den Himmel als normal. Dabei hat er nach eigenen Angaben die Sonnenblumen nicht mal gegossen. „Im Frühjahr kamen die Kerne in die Erde und seit dem wachsen sie unaufhaltsam“, erzählt Robakowski lächelnd und freut sich über die Vögel, die sich die Kerne in seinem Garten schmecken lassen.

„Mit diesen Kartoffeln muss ich mich doch an der Gartenolympiade beteiligen“, ist Rüdiger Helm aus Bremerhagen überzeugt. Sagenhafte 6900 Gramm von einer Staude hat der Bremerhäger aus der Erde gebuddelt. Die schwerste Kartoffel wog 1012 Gramm. Und als wäre es noch nicht genug mit der Überraschung präsentierte sich eine in Herzform. Gärtnerherz, was willst du mehr. Inzwischen sind die Riesenkartoffeln zu Puffern verarbeitet worden.

Anja Krüger, Almut Jaekel, Roswitha Pendzinsky und Raik Mielke

OZ

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