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Grimmen Online-Gedenkportal für Ribnitz
Vorpommern Grimmen Online-Gedenkportal für Ribnitz
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00:00 23.02.2017
Ribnitz-Damgarten

Mit Hilfe eines interaktiven Internetportals soll Ribnitz-Damgartener Stadtgeschichte aufgearbeitet und interessant vermittelt werden.

Mit dieser modernen Form des Erinnerns hoffen die Akteure möglichst viele Menschen für die Stadtgeschichte interessieren zu können, vor allem auch junge Leute, von denen viele täglich im Internet unterwegs sind.

Eine Idee, die bei den Mitgliedern des Ausschusses für Schule, Kultur, Jugend und Soziales sehr gut ankommt. In ihrer Sitzung am Dienstagabend stimmten alle für die Schaffung eines solchen Portals.

Hintergrund: Bereits 2010 beauftragten die Stadtvertreter die Verwaltung, zu prüfen, wie durch ein Denkmal an die Opfer von Krieg und Gewaltherrschaft erinnert werden kann.

Es wurde eine Arbeitsgruppe gebildet, der Stadtvertreter, Lokalhistoriker, Schulleiterinnen, Kirchenvertreter und Mitarbeiter der Stadtverwaltung angehörten. „In mehreren Zusammenkünften wurde die Idee entwickelt, eine internetbasierte Datenbank zu schaffen, statt ein Denkmal zu errichten“, erläuterte Bauamtsleiter Heiko Körner den Ausschussmitgliedern. „Gefüttert“ werden soll diese Datenbank mit bereits veröffentlichten Beiträgen zur Stadtgeschichte und mit Schülerarbeiten, die im Rahmen von Projekten entstanden sind. Ziel ist es, möglichst viele Menschen dazu zu ermuntern, im Gedenkportal zu recherchieren, sich auszutauschen und zu diskutieren und sich mit eigenen Beiträgen zu beteiligen. Bauamtsmitarbeiter Guido Keil sagte in der Ausschusssitzung, dass es sich bei der Schaffung dieses Portals um eine sehr komplexe und anspruchsvolle Aufgabe handle. Deshalb sei es zu begrüßen, dass sich der Freundeskreis Kloster- und Stadtgeschichte bereiterklärt habe, diesen Wissens- und Informationspool durch entsprechende Inhalte aufzubauen und zu pflegen. Bei der Gestaltung der Webseite orientiere man sich am Internetauftritt vom Deutschen Historischen Museum Berlin.

Mit der technischen Umsetzung des Internetauftritts solle eine Firma mit entsprechenden Erfahrungen beauftragt werden, ergänzte Heiko Körner. Dafür habe man 5000 Euro in den Haushalt 2017 eingestellt.

Ausschussmitglied Christina Bonke (Die Unabhängigen) sagte, dass es gut sei, wenn der Freundeskreis Kloster- und Stadtgeschichte die Webseite betreue. Es werde darauf ankommen, dass die Stadt den Verein entsprechend unterstützt, „und zwar auf Jahre hinaus.“ Das werde man, sicherte Körner zu. „Stadt und Verein werden den Internetauftritt gemeinsam mit Leben erfüllen.“ Edwin Sternkiker

OZ

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