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Grimmen Ordentlich Gemecker im Gehege
Vorpommern Grimmen Ordentlich Gemecker im Gehege
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00:10 17.05.2018
Der kleine Weißbüschelaffe lässt sich gern auf den Rücken seiner vier Familienmitglieder durchs Gehege tragen. Quelle: Fotos: Almut Jaekel

Niedlichen Tier-Nachwuchs gibt es in diesem Jahr reichlich im Grimmener Heimattierpark: Sieben niedliche, meckernde und vorwitzige Zicklein beäugen beispielsweise gemeinsam mit ihren halbwüchsigen und erwachsenen Verwandten die Tierparkbesucher, die im Streichelgehege direkten Kontakt zu den Ziegen haben können. Sechs von ihnen wurden bereits Anfang des Jahres geboren. „Wir haben aber auch ein kleines Nesthäkchen“, sagt die stellvertretende Tierpark-Chefin Heide Jahn: Am 4. Mai wurde das kecke Zicklein geboren, das jetzt für ordentlich Gemecker im Gehege sorgt.

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16 Tierbabys wurden bereits in diesem Jahr im kleinen Zoo am Schwanenteich geboren

40 Arten

Am 5. Juli 1957 wurde der Heimattierpark eröffnet.

230 Tiere aus 40 verschiedenen Tierarten leben auf dem 2,4 Hektar großen Gelände.

16 Tierbabys gehören momentan zum Zoo.

Öffnungszeiten: täglich 9 bis 17 Uhr, ab Juni 9 bis 18 Uhr.

Das Sommerfest am 30. Juni sollte man sich vormerken.

Erstes Baby 2018 im kleinen Zoo am Schwanenteich, in dem immerhin 230 gefiederte und befellte Tiere zu Hause sind, war ein Lämmchen, das die Mitarbeiter am Neujahrsmorgen begrüßte. „Wir haben schon gespaßt, dass es aufgrund der vielen Böller so schnell gekommen ist“, sagt Heide Jahn. Mittlerweile hat es drei weitere Lämmchen zur Gesellschaft.

Am 14. März kam ein kleines Weißbüscheläffchen auf die Welt. Ob es ein Junge oder ein Mädchen ist, könne man noch nicht sagen. Auf jeden Fall vervollständigt es die bisher vierköpfige Weißbüschelaffen-Familie, denn vor zwei Jahren wurde bereits ein Zwillingspärchen geboren. Das Kleine springt von Rücken zu Rücken seiner Familienmitglieder, lugt munter hervor und knabbert auch schon mal an Mehrwürmern. Wesentlich ruhiger lassen es die drei Nachwuchs-Wollschweine angehen. Die Ferkelchen haben, geboren am 26. April, jeweils eine unterschiedliche Färbung und liegen am liebsten faul in der Sonne während Mama-Schwein im Schlamm wühlt – dabei aber immer ein wachsames Auge auf den Nachwuchs und die neugierigen Besucher hat.

Neugierig, aber noch etwas schüchtern zeigt sich das kleine Eselstütchen gleich nebenan – seit dem 9. Mai auf der Welt. Eng schmiegt es sich an Mama, springt ihr munter hinterher und beäugt die Tierparkgäste am liebsten noch aus der Ferne, wenn sie ein paar Schritte abseits geht.

Aus dem vorigen Jahr stammt der Rotbug-Ara-Nachwuchs. „Diese beiden Tiere möchten wir gern verkaufen“, sagt die leitende Tierpflegerin Christin Trapp. Interessenten können sich im Tierpark melden.

Und mit viel Glück und noch mehr Geduld können sie ihnen dann sogar das Sprechen beibringen, informiert Heide Jahn.

Nicht nur neue Jungtiere gibt es übrigens im Heimattierpark. Aus dem Zoo in Halle haben die Grimmener Frettchen und einen Jagdfasan dazu bekommen. Und seit Mitte April gibt es zwei neue Nymphensittiche.

Almut Jaekel

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