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Platzproblem: Grundstein für Schulanbau gelegt

Grimmen Platzproblem: Grundstein für Schulanbau gelegt

Ab Herbst sollen Neubauer-Schüler in Grimmen zusätzliche Räume haben

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Der Grundstein ist gelegt: Gemeinsam mit Landeswirtschaftsminister und Grimmens Stadtpräsidenten Harry Glawe ließen Till, Friedrich und Emma eine Röhre in den ersten Grundmauersteinen des Schulanbaus verschwinden. FOTOS (2): ANJA KRÜGER

Grimmen. Für sie ist er geplant, der Anbau der Grimmener Grundschule „Dr. Theodor Neubauer“ – deshalb durften gestern mit Till, Friedrich und Emma drei der insgesamt rund 190 Schüler der Bildungseinrichtung die Kelle schwingen. Gemeinsam mit Harry Glawe, Landeswirtschaftsminister und Grimmens Stadtpräsident, sowie Bürgermeister Benno Rüster und seinem Vorgänger Hans-Dieter Freimuth betonierten sie die silberne Röhre in die ersten Grundmauersteine.

„Wir gehen davon aus, dass der Anbau im Herbst bezugsfertig ist“, informiert Grimmens Bauamtsleiterin Heike Hübner. Für die Schüler und Lehrer bedeutet dies, dass ihnen rund 380 Quadratmeter mehr Platz zur Verfügung stehen. Zwei Fachräume, vier Förderunterrichtsräume und ein zusätzlicher Sanitärtrakt sollen in dem Anbau Platz finden. Etwas mehr als eine Million Euro investiert die Stadt Grimmen in mehr Bildungsqualität. „Das Land unterstützt das Bauvorhaben aus Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung in Höhe von knapp 648000 Euro. Darüber hinaus wurde das Vorhaben mit 175000 Euro aus Sonderbedarfszuweisungen gefördert“, teilt Gunnar Bauer mit, Pressesprecher des Wirtschaftsministeriums.

Nötig wurde dieser Anbau, weil die Grundschule, einst einzügig konzipiert, an ihre Kapazitätsgrenze stößt. Wie das im Schulalltag aussieht, erzählten gestern die Schüler den Anwesenden aus Politik, Wirtschaft und Verwaltung selbst. „Auf den Toiletten ist es in den Pausen ganz schön eng. Unsere Schulsozialarbeiterin hat nur ein ganz kleines Büro, das gleichzeitig Arztzimmer ist. Und besonders wir Chorkinder freuen uns über den neuen Anbau, denn jetzt proben wir hier in der Aula, wo zu der Zeit viele Leute durchgehen“, erzählt die neunjährige Alexandra.

Erst knapp 15 Jahre alt ist die Schule im Stadtteil Südwest. Bereits vor ein paar Jahren zeichnete sich ab, dass sie den steigenden Schülerzahlen nicht gerecht wird. „Entgegen den Prognosen von Fachleuten“, wie Benno Rüster erzählt. Dabei hätte es diese Schule, wenn es damals nach ihm gegangen wäre, gar nicht gegeben, berichtet er.

„Damals steckten Hans-Dieter Freimuth und ich im Wahlkampf. Mein Ziel war es, die einstige Weinert-Schule zu sanieren“, erzählt er offen. Heute sei er froh, dass sein Vorgänger sich in Bezug auf die Neubauer-Schule durchgesetzt habe. „Und wir freuen uns, dass unsere Stadt eine solche Entwicklung macht. Das kann nicht jede Stadt von sich behaupten“, meint Rüster. Aber schon bei der Projektierung der neuen Neubauer-Schule übte man sich in Weitsicht, war zu erfahren. Denn: „Die Schule ist damals so angelegt worden, dass angebaut werden kann“, erklärt Harry Glawe.

Seit November vorigen Jahres wird auf dem Schulhof gebuddelt, kurz vor dem Weihnachtsfest wurde die Grundplatte durch Mitarbeiter der Grimmener Firma RESD gegossen. Die Rohbauarbeiten übernimmt nun die Firma ATS.

Vom Neu- zum Anbau

1998 wurde das Schulgebäude der 1964 gegründeten Oberschule „Dr. Theodor Neubauer“ abgerissen. Die Grundschüler wurden übergangsweise in ehemaligen Kitas unterrichtet.

Am 20. Juni 2002 fand die Grundsteinlegung für das neue Schulgebäude statt.

Am 15. August 2003 feierte man die Übergabe der neuen Grundschule.

Konzipiert war sie für den einzügigen Schulbetrieb. Derzeit lernen 190 Mädchen und Jungen dort – in den Klassenstufen zwei bis vier zweizügig, in der ersten sogar dreizügig.

Anja Krüger

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