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Asylbewerber aus Grimmen ausgewiesen

Grimmen Asylbewerber aus Grimmen ausgewiesen

Um Amtshilfe musste gestern die Stadtverwaltung Grimmen bei der Polizei bitten. Grund: Eine fünfköpfige Asylbewerberfamilie aus Afghanistan hatte eine für Asylbewerber ...

Grimmen. Um Amtshilfe musste gestern die Stadtverwaltung Grimmen bei der Polizei bitten. Grund: Eine fünfköpfige Asylbewerberfamilie aus Afghanistan hatte eine für Asylbewerber zuständige Mitarbeiterin der Verwaltung beschimpft, so Klaus Nehls, stellvertretender Leiter des Polizeireviers Grimmen. „Die Familie war bereits als renitent und aufmüpfig bekannt und hatte schon mehrfach für Aufregung gesorgt.“

Donnerstag sei es dann zur Zuspitzung des Konfliktes gekommen, als ein Mann der Familie eine Mitarbeiterin im Amt bedroht hatte. Burkhard Niedermeyer, Fachbereichsleiter für Soziales, Sicherheit und Ordnung bei der Stadt: „Wenn sich Gefahren für unsere Mitarbeiter andeuten, müssen wir handeln“. Zuvor hatten die Grimmener bereits Kontakt zur Ausländerbehörde des Landkreises Vorpommern-Rügen aufgenommen.

Es wurde beschlossen, die Familie, welche in der Heinrich-Heine-Straße eine Wohnung bezogen hatte, nach Sassnitz zu verlegen. „Wir waren gestern Vormittag mit sechs Mann und Mitarbeitern der Stadtverwaltung vor Ort, um die Familie abzuholen“, berichtet Nehls. Zu diesem Zeitpunkt sei jedoch nur noch ein Familienmitglied dort gewesen. Der Mann wurde – nachdem er seine persönlichen Sachen zusammen gepackt hatte – in eine Gemeinschaftsunterkunft nach Sassnitz gebracht. Die Schlösser in der Heine-Straße seien ausgetauscht worden, so dass auch die übrigen Familienmitglieder des Asylbewerbers dazu keinen Zugang mehr haben.

Die Begebenheiten mit der afghanischen Familie seien Negativbeispiele. „Ich muss allerdings sagen, dass sich der überwiegende Teil der Asylbewerber in Grimmen sehr vorbildlich und kooperativ verhält“, so Burkhard Niedermeyer. Es gäbe aber eben auch hin und wieder Migranten, die mit unserer Kultur und den hiesigen Gepflogenheiten nicht zurecht kämen und es dann zu Problemen komme. „Wenn so etwas auftritt, dann müssen und werden wir handeln“, machte Niedermeyer deutlich.

cn

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