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Diskussionen im Sundhagen-Logo

Miltzow Diskussionen im Sundhagen-Logo

Einige Gemeindevertreter vermissen Sundhagen-typische Merkmale

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Für diesen Logo-Entwurf entschied sich die Mehrheit der Gemeindevertreter auf ihrer vorletzten Sitzung.

Miltzow. Sind ein paar Fische, einige Häuser, eine Kirche und ein gefälliger Schriftzug im Logo für die Gemeinde Sundhagen genug an Merkmal? Diese Frage kam während der jüngsten Gemeindevertretersitzung in Miltzow auf. Während im April noch über das Logo abgestimmt wurde – die Mehrheit der Gemeindevertreter stimmte für den Entwurf – kamen jetzt erste Kritikpunkte auf. „Das Erdöl kann man einfach nicht außen vorlassen“, meinte etwa Christiane Latendorf. Natürlich habe auch der Hering eine nicht geringe Bedeutung für die Gemeinde, dennoch sei es das Öl, welches ein Alleinstellungsmerkmal für die Region darstelle. Deshalb plädierte sie dafür, statt der Häuserzeile im Logo einen Bohrturm einzuarbeiten.

Gegen einen Bohrturm sprach sich dagegen Thomas Beil aus. Er selbst habe keinen Bezug dazu und denke, dass auch viele jüngere Sundhagener damit kaum etwas anfangen könnten. Er sieht zudem die Gefahr, dass das zukünftige Gemeinde-Logo überfrachtet werden könnte. Für „gefährlich“ hielt es Peter Voss, allein in der Gemeindevertretersitzung für ein Logo zu entscheiden, das „alle Bürger mitnehmen soll“. Sein Vorschlag: „Die Bürger sollten mit abstimmen können“, fand er. Ein guter Rahmen dafür seien seiner Meinung nach etwa die Kommunalwahlen im September. So könne man zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen.

Bei einigen Gemeindevertretern stieß die plötzliche Diskussion dagegen auf Unverständnis. „Es war seit langem bekannt, dass wir ein Logo für die Gemeinde Sundhagen entwerfen wollen“, so Martina Liedtke. Bei ihr hätten sich jedoch keine Bürger gemeldet und Vorschläge oder Wünsche abgegeben. Auch nachdem die Logo-Vorschläge in der OZ publiziert worden waren, gab es keine Reaktionen aus der Bevölkerung. „Weder positiv, noch negativ“, betont sie. Deshalb könne sie die plötzliche Diskussion um weitere Wünsche für das Sundhagen-Logo auch nicht wirklich nachvollziehen.

Derzeit liege der erste Logo-Entwurf einer Grafikerin vor. „Ich bin dafür, dass wir sie zu unserer nächsten Sitzung einladen, damit sie uns in der Logo-Frage fachlich beraten kann“, so Sundhagens Bürgermeister Helmut Krüger. In diesem Zusammenhang könnte man ihr auch andere Vorlagen zeigen oder Wünsche äußern. Ob diese umsetzbar seien, könne die Grafikerin dann beantworten. „Fakt ist jedoch, dass wir ohne Fachmann hierbei nicht weiterkommen“, so Krüger.

cn

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