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Flurneuordnung — großes Thema in Splietsdorf

Vorland Flurneuordnung — großes Thema in Splietsdorf

Gemeindevertreter beschlossen Haushalt für 2014 einstimmig.

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Dezernent Karl-Heinz Funke informierte zum Thema Flurneuordnung.

Vorland. Gäste der jüngsten Splietsdorfer Sitzung der Gemeindevertreter waren Dezernent KarlHeinz Funke und sein Verfahrenssachbearbeiter Arno Koschorrek vom Staatlichen Amt für Landwirtschaft und Umwelt. Seit Jahresbeginn läuft in der Gemeinde das Flurneuordnungsverfahren, das eine Neubewertung der Flächen der Eigentümer festlegt. „Nach Paragraph 19 des Flurbereinigungsgesetzes erfolgen Beitragshebungen. Früher wurden alle in der Gemeinde herangezogen, jetzt ist die Grundstücksfläche des Eigentümers entscheidend. Wer 200 Hektar besitzt, zahlt mehr Abgaben als ein Eigentümer von lediglich 200 Quadratmetern", lautete das schlichte Fazit des Dezernenten.

Anfallende Kosten für den Wegebau übernimmt die Teilnehmergemeinschaft. Das sind diejenigen, dessen Grundstücke direkt am betreffen Weg liegen. Die Gemeinde kann sich an den Kosten beteiligen. Ist die Teilnehmergemeinschaft nicht liquide, können Kredite aufgenommen werden.

Ebenfalls neu vermessen und bewertet werden auch die einzelnen Flurstücke der Eigentümer. „Der Zaun stellt zukünftig die Flurstücksgrenze dar, im Idealfall erklären beide Nachbarn diesen Zaun zu ihrer Grenze und der Flurstücksplan geht beiden zu“, erklärte Funke die Veränderungen. Selbst Katasterberichtigungen seien möglich.

„Die neuen Grenzen der Grundstücke werden zur Wertermittlung persönlich abgelaufen", berichtet Sachbearbeiter Koschorrek. Fragen der Gemeindevertreter folgten prompt. „Jeder Einzelne soll seine Wünsche zur Neubewertung der Flurstücke einbringen, die Grenzen bleiben meistens bestehen", rät der Bürgermeister. Spezielle Flyer sollen demnächst in der Gemeinde zu diesem brisanten Thema verteilt werden.

Das Flurneuordnungsverfahren greift auch im Wegebau. Für einen geplanten Weg nach Kirch Baggendorf im Wert von 570 000 Euro sollen die Anwohner durchschnittlich 50 Euro bezahlen, 25 sind es nur, wenn sich die Gemeinde zur Hälfte an den Kosten beteiligt.

Die Beratung und Beschlussfassung zur Gebäudebewertung der Gemeinde Splietsdorf stand ebenfalls auf der Tagesordnung. Insgesamt acht Objekte, davon eines in Splietsdorf selbst, drei in Quitzin sowie vier in Vorland wurden nach „fiktivem Baujahr“ und Ausstattungsgraden wertmäßig bilanziert. Nach einer Vorstellung dieses Verfahrens wurde die Gebäudebewertung einstimmig beschlossen.

Einstimmig beschlossen die Gemeindevertreter Haushaltsplan und -satzung für 2014. Trotz hoher Rücklagen aus dem Jahr 2013 stehen Ergebnishaushalt und Finanzhaushalt im negativen Saldo. Trotzdem brachten die Gebäudevermietungen 6500 Euro ein, aus den Rücklagen wurde für 16 500 Euro ein neues Feuerwehrfahrzeug angeschafft. Immerhin müssen 47 Prozent Kreisumlage und weitere 17,43 Prozent Amtsumlage für die Verwaltung gezahlt werden. Das schmälert die wirtschaftlichen Erlöse gewaltig. „Trotzdem hat die Gemeinde Splietsdorf einen ausgeglichenen Haushalt", sagte Bürgermeister Burghard Rübcke von Veltheim.

 



Falk Rucks

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