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Grimmen Für Kinder – von Kindern

Alexander Wegner ist seit diesem Jahr der stellvertretende Vorsitzende des KiJuPa

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Alexander Wegner ist seit diesem Jahr der stellvertretende Vorsitzende des Kinder- und Jugendparlaments. FOTO: RAGNA STREMLAU

Grimmen. . Der vergangene Ehrenamtstag im „Treffpunkt“ gab vielen Vereinen und Organisationen die Möglichkeit, sich und ihre Arbeit genauer vorzustellen.

Auch das Kinder- und Jugendparlament (KiJuPa) war dort vertreten und kam mit vielen Grimmenern ins Gespräch. Dabei fiel auf, dass viele Besucher noch gar nichts von dieser Einrichtung wussten und sich nur schwer vorstellen konnten, was die Anwesenden dort machen. Deshalb stellt die Jugendredaktion heute einmal das KiJuPa näher vor.

Genaue Informationen gab es von Alexander Wegner. Der 14-jährige besucht die 8. Klasse der Regional-Schule „Robert Koch“ und ist seit diesem Jahr stellvertretender Vorsitzender des KiJuPa. Er kam vor fünf Jahren dazu, als ihn die Schulsozialpädagogin an seiner Grundschule fragte, ob er nicht Lust hätte, einmal an einer Sitzung teilzunehmen. Diese hatte ihm dann so sehr gefallen, dass er einfach dabei blieb. „Es hat mir Spaß gemacht meine Ideen dort einzubringen“, sagt Alexander und meint, dass dies auch der Grund sei, warum er bis heute dabei ist. Die Sitzungen finden einmal im Monat statt, je nach Bedarf auch öfter. Leider müssen die Mitglieder immer wieder einen neuen Versammlungsort suchen. Im nächsten Jahr hoffen auf ein eigenes Büro, damit sie eine feste Ansprechstelle haben, in der man auch in Ruhe arbeiten kann. Bei der letzten Diskussionsrunde wurde besprochen, was 2017 alles geplant ist und was wiederholt werden soll. Genaues ließ sich leider nicht herausfinden, aber Alexander Wegner versicherte, dass auf jeden Fall wieder die Spielplatzaktion durchgeführt werden wird: „Das ist so gesehen schon fast eine Tradition.“ Bei diesem Projekt besucht das KiJuPa örtliche Spielplätze, macht sauber und kontrolliert, ob etwas repariert werden muss. Zweck ist es, allen Kindern eine sichere Umgebung zum Spielen zu ermöglichen. Wie Alexander sagt, zeige sich schon eine Besserung seit die Plätze regelmäßig kontrolliert werden. „Es ist ein tolles Gefühl, wenn man etwas erreicht hat“, erklärt der Schüler. Neben den Spielplätzen besucht das KiJuPa auch den Landtag in Schwerin oder den Bundestag in Berlin.

Hauptsächlich hat die KiJuPa-Arbeit mit kommunalen Beschlüssen zu tun. Hin und wieder trifft sich das Parlament auch mit dem Bürgermeister und anderen Persönlichkeiten. „Da ist man anfangs noch nervös. Aber dann merkt man, dass es Spaß macht, gemeinsam zu reden“, erinnert sich Alexander an das erste Mal, bei dem er vor dem Bürgermeister stand. Natürlich sind neue Mitglieder immer gern gesehen. Wer Lust bekommen hat, kann sich einfach einmal bei den Schulsozialpädagogen in seiner Schule informieren.

Was ist das KiJuPa?

Das Kinder- und Jugendparlament setzt sich aus Vertretern aus der Regionalen Schule „Robert Koch“, dem Sonderpädagogischen Förderzentrum, dem Gymnasium Grimmen und der Grundschule „Friedrich Wilhelm Wander“ zusammen.

Herzlich eingeladen sind alle Kinder und Jugendlichen zwischen 6 und 21 Jahren.

Das KiJuPa vertritt die Interessen seiner Generation gegenüber der Stadt und den Gemeinden. Besonders gelegen ist ihm an der Schulhofgestaltung, den Freizeitmöglichkeiten und dem Umweltschutz.

Ragna Stremlau

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