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Gemeinde soll mehr einnehmen

Grammendorf Gemeinde soll mehr einnehmen

Amt schlägt höhere Steuern für die Grammendorfer vor

Grammendorf. Noch immer nicht beschlossen sind Haushaltssatzung und Haushaltsplan der Gemeinde Grammendorf für das laufende Jahr. Grund dafür ist die finanzielle Situation der 563-Seelen-Gemeinde. Der sogenannte Ergebnishaushalt weist ein Defizit von 168830 Euro auf. Der Finanzhaushalt ist mit 125580 Euro in den Miesen.

Die Gemeindevertreter verwarfen in ihrer jüngsten Versammlung die zunächst angedachte Untersuchung jedes einzelnen Haushaltspostens hinsichtlich Einsparmöglichkeiten.

Die Gemeinde sei „gezwungen, Maßnahmen zu treffen, um die Einnahmen zu erhöhen“, mahnte Stefanie Timm, Leiterin der Finanzbuchhaltung im für die Grammendorfer zuständigen Amt Recknitz-Trebeltal. Die Gemeinde leiste sich einen zu niedrigen Steuersatz. Sie verwies auch auf das mögliche Erheben von Gebühren für die Unterhaltung der kommunalen Friedhöfe, die über eine Satzung geregelt werden müssten. „Rückwirkend bis ins 17. Jahrhundert“, bemerkte Bürgermeister Udo Peters (CDU) sarkastisch am Rande, wohl wissend, dass die Schlüsselzuweisungs-Gelder, die die Gemeinde vom Land bekommt, gerade mal zum Bezahlen der Amts- und der Kreisumlage reichen. Von Seiten der Amtsverwaltung wird das Anheben der Steuerhebesätze auf mindestens 400 Prozent bei den Grundsteuern A und B sowie ein Anheben der Gewerbesteuer auf 450 Prozent vorgeschlagen. Damit könnten laut Amt jährlich Mehreinnahmen von etwa 30000 Euro erzielt werden. Auch Pachtverträge sollten auf das örtliche Niveau angehoben werden.

Die Gemeindevertreter einigten sich, über das Thema Konsolidierung des Haushalts zuvor in Ausschusssitzungen der Gemeinde – im Bau- und im Sozialausschuss – zu beraten. Um danach Tacheles reden zu können, wie es der Bürgermeister formulierte.

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