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Harry Glawe möchte gern Wirtschaftsminister bleiben

Grimmen Harry Glawe möchte gern Wirtschaftsminister bleiben

Grimmener sieht in seiner Amtszeit viele Erfolge, steht loyal zu Angela Merkel und hat ein Problem mit der AfD

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Auch das Freibad Kirch Baggendorf darf sich großer Unterstützung durch den Wirtschaftsminister erfreuen. Das Foto zeigt einen dankbaren Rettungsschwimmer Oliver-Jonny Dräger mit Minister Harry Glawe.

Quelle: Reinhard Amler

Grimmen. Auf die Frage, ob er einen Plan B hat, falls es mit dem Wirtschaftsministerium nach den Landtagswahlen nichts mehr werden sollte, antwortet Harry Glawe (CDU) nicht. Stattdessen: sagt er: „Ich wünsche mir, dass wir die erfolgreiche Arbeit der jetzigen großen Koalition fortsetzen können.“ Glawe ist gern Wirtschaftsminister und möchte den Posten behalten. Er weiß natürlich, dass nach der Wahl auch neue Farbkonstellationen in der künftigen Landesregierung möglich sind. „Am 4. September, spätestens 23 Uhr, sind wir schlauer“, sagt er..

Gegenwärtig reist Harry Glawe fast täglich durchs Land. Oft, um Zuwendungsbescheide für Investitionen zu überreichen. Letzten Freitag hatte er gleich fünf Termine zwischen Grimmen, Kirch Baggendorf und Torgelow. Nein, diese Aktionen habe er sich nicht speziell für den Wahlkampf aufgehoben, erklärt er. Schließlich habe sein Ministerium die gesamte Legislatur über Förderungen ausgegeben, um viele Dinge voranzubringen.

Knapp 18 Millionen Euro seien beispielsweise nach Grimmen geflossen, um die dortige Infrastruktur zu verbessern. Am Pommerndreieck wurde gebaut. In Stahlbrode entstand der Wasserwanderrastplatz. Auch für ein Kühlhaus bei der Bela in Wittenhagen kam Geld aus Schwerin. Hier arbeitet mittlerweile jeder Fünfte aus dem Ort.

Wenn Glawe von Erfolgen spricht, dann vor allem über die Senkung der Arbeitslosigkeit. Deren Quote sei in seiner Amtszeit halbiert worden, betont er. Selbst in Grimmen rutschte sie unter zehn Prozent. Im zweiten Monat. Gefreut habe er sich vor allem darüber, dass auf der Stralsunder Volkswerft endlich wieder produziert wird. Deren Insolvenz im August 2012 war ein herber Einschnitt.

Harry Glawe ist aber nicht nur Wirtschafts-, sondern auch Kommunalpolitiker. In Grimmen musste er jüngst die Stadt-CDU wieder auf Linie bringen, nachdem diese offen gegen die Flüchtlingspolitik der Bundeskanzlerin moniert hatte. „Sie steht jetzt wieder hinter Angela Merkel“, sagt er, nachdem es eine klärende Aussprache gegeben hat. Der CDU-Kreischef lässt auf die erste Frau im Staate nämlich nichts kommen. „Sie ist eine Persönlichkeit, die Deutschland im In- und Ausland gut vertritt“, sagt er. Vor allem sei sie eine Person, die nicht jeden Tag ihre Meinung ändere.

Kritisch sieht Glawe dagegen die Alternative für Deutschland (AfD). „Ich finde es übel, wenn politische Gegner als Volksverräter bezeichnet werden“, erklärt er. „Dieses Vokabular gehört nicht in die Demokratie. Auch, dass die AfD den Slogan „Wir sind das Volk“ vereinnahmt hat , kann er nicht akzeptieren. Dieser Satz sei 1989 von Menschen geprägt worden, die von der Plan- in die soziale Marktwirtschaft wechseln wollten, sagt er. Reinhard Amler

OZ

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