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Parteien leiten Wahlkampf-Endspurt ein

Grimmen Parteien leiten Wahlkampf-Endspurt ein

Allein gestern gab es vier Wahlstände auf dem Markt / Alfa-Bundesvorsitzender Bernd Lucke war auch dort

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Bernd Lucke (links) im Gespräch mit Elektromeister Andreas Ewert aus Grimmen auf dem Marktplatz.

Quelle: Reinhard Amler

Grimmen. Sie standen gestern einträchtig nebeneinander: CDU-Mann Lutz Herzberg und Grimmens Linken-Politiker Armin Latendorf. Ein Stückchen weiter weg verteilte Rolf Martens von den Bündnisgrünen neben Flyern auch noch kleine Honiggläser. Und noch wieder ein paar Meter weiter warb Alfa-Landtagskandidat Gerhard Depka von Prondzinski aus Miltzow für seine noch relativ unbekannte Partei Allianz für Fortschritt und Aufbruch. Dabei bekam er Punkt 11.30 Uhr prominente Unterstützung durch seinen Bundesvorsitzenden Bernd Lucke.

Der war einst Mitbegründer und später Frontmann der Alternative für Deutschland (AfD). Nach einem Streit in der Führung hatte er 2015 die AfD aber verlassen. Daraufhin rief er Alfa ins Leben.

Allerdings hat diese Partei, anders als die AfD, kaum eine Chance, in den Landtag von Mecklenburg-Vorpommern einzuziehen. Bei den gegenwärtigen Wahlumfragen rangiert sie bei den sonstigen Parteien, die insgesamt auf etwa fünf Prozent der Stimmen kommen. Lucke sagte gestern, dass er gegenwärtig natürlich viel unterwegs sei. Gerade als kleine Partei müsse man Gesicht zeigen, um wahrgenommen zu werden. Dabei hat er wohl schon den Bundestagswahlkampf 2017 im Kopf, bei dem er als Alfa-Spitzenkandidat ins Rennen geht. Er sei gerade aus Stralsund gekommen, meinte Lucke, und da bot sich an, auch kurz mal einen Abstecher nach Grimmen zu machen.

Gerade einmal 15 Minuten waren dafür eingeplant. Die Zeit nutzte Rolf Martens von den Grünen, um auch Lucke ein kleines Glas Honig zu schenken, wie er sie an viele Marktbesucher gestern verteilte.

Sicher nicht in der Hoffnung, dass dieser künftig Grün wählt, sondern wohl eher als Gag gedacht. Lucke hatte vorher mit dem Grimmener Elektromeister Andreas Ewert gesprochen, und ihn kurz über die Zielstellung seiner Partei informiert. Deren großer Wahl-Slogan lautet „Merkel stoppen“. Natürlich in der Flüchtlingspolitik. Kurze Zeit später packten die Wahlkämpfer wieder ein, freitagmittags leert sich in der Regel der Grimmener Markt. Außerdem knallte die Sonne gnadenlos aufs Pflaster. Es war ein sehr heißer Wahlkampf.

Reinhard Amler

OZ

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