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Grimmen SPD-Kandidat kritisiert Minister Brodkorb
Vorpommern Grimmen SPD-Kandidat kritisiert Minister Brodkorb
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00:00 19.01.2015
Stralsund

Mit der Beschreibung von Gemütszuständen begann gestern Vormittag der Neujahrsempfang der SPD-Bundestagsabgeordneten Sonja Steffen, des SPD-Kreisvorstandes Vorpommern-Rügen und des Landtagsabgeordneten Ingulf Donig im Restaurant „Goldener Löwe“.

Für Sonja Steffen war es ein Wechselbad der Gefühle. „Ich bin froh, dass der Mindestlohn nun endlich in Kraft getreten ist und jetzt 72500 vollbeschäftigte Menschen in unserem Bundesland mehr Lohn erwarten dürfen“, sagte sie. Mit Trauer erfülle sie dagegen die Situation der Flüchtlinge, die über das Mittelmeer aus ihrer Heimat fliehen wollen und oftmals auf den von kriminellen Schleppern organisierten Überfahrten ums Leben kommen.

Mit Ärger stellte sie fest, dass ausgerechnet Stralsund der zentrale Ort der landesweiten Mvgida -Veranstaltung sein soll. „Ich fordere euch alle auf, dagegen zu protestieren und persönlich bei der Gegenveranstaltung Flagge zu zeigen“, rief sie den Gästen zu. SPD-Kreisverbandsvorsitzender Thomas Würdisch wagte wenig später einen Blick auf das vor der Partei liegende Jahr. Er bezeichnete die Bürgermeisterwahlen in Stralsund, Grimmen, Putbus und Sassnitz sowie den SPD-Kreisparteitag mit Vorstandswahlen als parteipolitische Herausforderungen für 2015.

Der sozialdemokratische Oberbürgermeister-Kandidat Peter van Slooten steckte anschließend seine Ziele ab, mit denen er in den Wahlkampf gehen will.

Mehr Transparenz bei Verwaltungsentscheidungen, eine völlig neu aufgestellte Wirtschaftsförderung und bessere Bedingungen für Kitas und Schulen stehen bei ihm ganz oben auf der Agenda. „Ich bin ziemlich unglücklich darüber, was Kultusminister Brodkorb, auch wenn er Mitglied meiner Partei ist, vor hat. Denn die Fusionspläne bieten keine sichere Zukunft für unser Theater“, sagte der 47-jährige Rechtsanwalt zur Zukunft des Theaters.



Christian Rödel

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