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„Treffpunkt“ benötigt neues Mischpult

Grimmen „Treffpunkt“ benötigt neues Mischpult

Ausschuss der Stadtvertretung besuchte größte Grimmener Kultureinrichtung

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Der Schul-, Sport- und Kulturausschuss der Grimmener Stadtvertretung besuchte Dienstagabend das Kulturhaus „Treffpunkt Europas“. Dabei zeigte Kulturhausleiter Morten Kabisch (2.v. r.) den Mitglieder sämtliche Räumlichkeiten und wies auf Schwachstellen hin.

Quelle: Foto: Reinhard Amler

Grimmen. „Wir können froh sein, solch ein Kulturhaus zu haben“, sagte Dienstagabend der Chef des Kulturausschusses der Stadtvertretung Walter Scholz (CDU) und erinnerte daran, dass das Haus, das mittlerweile den stolzen Namen „Treffpunkt Europas“ trägt, am 20. Dezember 1970 fertiggestellt wurde. „Eigentlich sollte es damals in Reinkenhagen gebaut werden, wo sich der Mittelpunkt der Erdölförderung befand“, erinnerte Scholz. Erdöl wird zwar seit Jahren keines mehr in der Region gefördert, das Kulturhaus gibt es dagegen immer noch. Letztes Wochenende war es sogar rappelvoll, denn 1000 bejubelten dort Kerstin Ott.

Dem Ausschuss ging es diesmal aber weniger um Auslastung und Programme, sondern mehr um Ausstattung und baulichen Zustand. Der ist nach wie vor gut, wenngleich nach der letzten großen Renovierung 2003/04 schon wieder über zwölf Jahre ins Land gezogen sind. Kulturhausleiter Morten Kabisch sagte, dass es jetzt wichtig sei, die Technik von analog auf digital umzustellen. Keine Veranstaltung komme mehr ohne Computerprogramm aus, sagte er Absoluter Schwachpunkt sei aber ein leistungsstarkes Mischpult, erklärte er. Bei kleineren Veranstaltungen begnüge man sich mit einem analogen Teil, für größere Veranstaltungen müsse immer ein Mischpult gemietet werden. Als positiv stufte Kabisch dagegen die Umrüstung sämtlicher Lampen und Scheinwerfer auf LED ein. „Die größten Stromfresser sind bereits weg“, sagte er.

Ein weiteres Problem im Kulturhaus seien fehlende Lagerkapazitäten. Die wurden beim Bau nicht genügend berücksichtigt. „Bei Großveranstaltungen wissen wir oft nicht wohin mit den Tischen“, erklärte der Leiter. Sie müssen dann immer hin und her geschoben werden.

Als Lager dienen mittlerweile alle Flächen, die nicht für Veranstaltungen benötigt werden. Dazu zählt auch die alte Bar im Keller, die leider keine Wiederauferstehung feiern wird, auch wenn sich das viele Grimmener wünschen würden. „Sie hat nicht die erforderliche Raumhöhe“, erklärte Kabisch. Mehr unbeantwortet blieb dagegen die Frage nach den Einnahmen durch die Solaranlage auf dem Dach des Hauses. Die werde extern betrieben, bringe aber Einnahmen, die in den städtischen Haushalt einfließen, hieß es seitens der Stadt.

Neben dem Pressesprecher der Stadt, der im Kulturhaus sein Büro hat, haben dort auch Vereine ihren Sitz. So betreibt der Strukturförderverein Stremlow ein Regionalbüro, für das er keine Miete zahlt.

Dafür leisten die Mitarbeiter aber vielfältige Unterstützung im Haus, berichtete Kabisch. Ebenfalls ein Büro haben der Karnevalsverein und die Blasmusik. Letztere nutzt das Haus auch für Proben und gibt dafür zwei Gratiskonzerte pro Jahr.

Reinhard Amler

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