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Verwaltungsbau wird runderneuert

Grimmen Verwaltungsbau wird runderneuert

Städtisches Gebäude neben dem Grimmener Rathaus (Vorpommern-Rügen) muss komplett leergezogen werden.

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Haus III der Grimmener Stadtverwaltung wird komplett saniert.

Quelle: Raik Mielke

Grimmen. Die Modernisierung der Grimmener Stadtverwaltung (Vorpommern-Rügen) geht weiter. Nach der aufwändigen Sanierung des historischen Rathauses und des Verwaltungsgebäudes II wird nun das Haus III runderneuert. Dazu ist der komplette Freizug des Hauses erforderlich. Für die Mitarbeiter der Fachbereiche 1, 2 und 3 (unter anderem Bau-, Sozial- und Ordnungsamt) heißt das, Umzugskartons zu packen. Knapp 30 Angestellte ziehen mit ihrer teils kompletten Büroeinrichtung in das Geschäftshaus am Markt 10 in der Sundischen Straße.

Umzug dauert bis zum 8. Mai

Der Umzug beginnt am 3. Mai und dauert bis zum 8. Mai, teilt die Stadtverwaltung mit. An diesen Tagen gibt es keine Sprechzeiten. Die Bauarbeiten in Haus III beginnen Ende Mai. Nach Auskunft von Bauamtsleiterin Heike Hübner werden zurzeit die Angebote für die einzelnen Baulose gesichtet. Mitte Mai könnten die ersten Aufträge ausgelöst werden. „Wie lange die Sanierung dauert, kann man zum jetzigen Zeitpunkt nicht hundertprozentig sagen. Dafür gibt es noch zu viele Unbekannte, die einen belastbaren Bauzeitenplan nicht zulassen. Den können wir erst nach der Entkernung aufstellen“, sagt die stellvertretende Bürgermeisterin der Stadt. Sie rechnet mit einer Fertigstellung im August 2018.

Sanierung soll 2,7 Millionen Euro kosten

Die Sanierung des letzten Verwaltungskomplexes der Stadt Grimmen kostet inklusive Umzug voraussichtlich 2,7 Millionen Euro. Davon werden 1,6 Millionen Euro durch Fördermittel aus dem Städtebauförderprogramm und 1,1 Millionen Euro durch sogenannte Kofinanzierungsmittel gedeckt. Aus dem städtischen Haushalt fließen Eigenmittel in Höhe von einer Million Euro in den Umbau.

Die letzte Sanierung erlebte das Haus III – den älteren Grimmenern auch als „Ratskeller“ und „Greifendrogerie“ bekannt – am Anfang der 90er-Jahre. Später wurden lediglich die Fenster, vor zwei Jahren das Dach saniert. Jetzt soll das Gebäude barrierefrei saniert werden. Das heißt neben dem Einbau eines Fahrstuhls werden alle Büros entkernt sowie die Ver- und Entsorgungsmedien, die Elektro- und Telekommunikationsleitungen, die Heizung und die Sanitärbereiche auf den neuesten Stand gebracht. Die Grundrisse der Büros bleiben nach der Sanierung im wesentlichen erhalten.

Baumaßnahmen unter denkmalpflegerischen Aspekten

Heike Hübner betont, dass die Stadt bei allen Arbeiten ihrer Verantwortung einer energetischen und denkmalpflegerischen Sanierung gerecht werden wird. So erfolgen die Baumaßnahmen ausschließlich unter denkmalpflegerischen Aspekten und Auflagen. Das zeige sich nicht nur bei der Sanierung der Fassade, sondern auch im Innenbereich bei den Türen und Oberlichtern. „Viele kleine Details zeugen von einer geschichtlich wertvollen Handwerkskunst. Die wollen wir erhalten und zeigen“, sagt die Bauamtschefin.Besonders aufwändig ist das bei der Fassade. Dort müssen die Bauleute einzelne Klinkersteine austauschen. Diese Formsteine sind Einzelanfertigungen, die speziell für diese Restauration hergestellt werden.

Sichtbare Veränderungen wird es hinter dem Haus III geben. Der kleine Anbau, in dem sich jetzt unter anderem die Büros des Ordnungsamtes befinden, wird abgerissen. Die Mitarbeiterinnen werden zukünftig im modernisierten Haus III ihren Arbeitsplatz haben. Das neue Raumkonzept schafft dort Platz für neue Büros. Außerdem plant die E.ON edis den Rückbau der Trafostation. 2018 soll dann der Parkplatz komplett neu gestaltet werden. Um die Sanierungskosten nicht weiter zu steigern, werden die Büros nicht neu eingerichtet, informiert die Stadtverwaltung. Alle Möbel sollen nach dem Umzug wieder aufgestellt werden.

OZ

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