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Volles Haus bei Gesprächsrunde mit Rüster

Grimmen Volles Haus bei Gesprächsrunde mit Rüster

Bürgermeister und die Bauamtsleiterin informierten vor Mitgliedern des Sozialverbandes über die Stadtentwicklung

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Bürgermeister Benno Rüster vor den Mitgliedern des Sozialverbandes in der Grimmener Arbeiterwohlfahrt.

Quelle: Raik Mielke

Grimmen. Ärztliche Versorgung, Wohnraum und die Erweiterung der Regionalen Schule waren einige der Themen, zu denen Grimmens Bürgermeister Benno Rüster (CDU) und Bauamtsleiterin Heike Hübner in der Frühstücksrunde des Sozialverbandes informierten.

„Ich freue mich sehr, zwei so aussagekräftige Gäste aus unserer Stadt begrüßen zu dürfen. Ich bin mir sicher, wir werden viel über die aktuelle Lage erfahren und haben die Gelegenheit die eine oder andere Frage zu stellen“, eröffnete Jürgen Steffen die einmal im Monat stattfindende Frühstücksrunde.

Eine wichtige Rolle in den Ausführungen Benno Rüsters und Heike Hübners spielten die bevorstehenden baulichen Erweiterungen der Regionalschule „Robert Koch“ und der Grundschule „Dr. Theodor Neubauer“. „In der Straße der Befreiung haben wir gerade damit begonnen das Bowling-Center abzureißen. Diese Fläche werden wir anschließend dafür nutzen, einen größeren Anbau für die Regionalschule zu schaffen und eine vernünftige Buswendeschleife zu errichten“, erklärte Rüster. Auf die Nachfrage von Anwohner Ulrich Nehls, der sich bei einer Vergrößerung der Schule, Sorgen um eine höhere Geräuschbelastung für die Eigenheimbewohner machte, entgegnete Rüster: „Es werden dort vorerst nicht mehr Schüler unterrichtet. Aber sie bekommen durch den Anbau wesentlich bessere Bedingungen.

Insbesondere die Buswendeschleife wird zu einer deutlichen Beruhigung des Busverkehrs führen“, so der Bürgermeister.

Ein weiteres Thema, welches den Männern und Frauen der Runde sehr unter den Nägeln brannte, war die angespannte Ärztesituation. „Wir brauchen mehr Hausärzte in Grimmen“, lautete die klare Botschaft an den Bürgermeister. „Das sehen wir genauso. Wir haben aber nur bedingt Einfluss darauf, ob sich hier ein Arzt niederlässt. Was aus meiner Sicht eines der entscheidenden Kriterien ist, sind die zu schaffenden Rahmenbedingungen. Ein Arzt möchte ein modernes Arbeitsumfeld haben. Dies hat er derzeit beispielsweise im Ärztehaus nur bedingt. Aber ich bin mir sicher, dort wird sich bald etwas tun“, erklärte Benno Rüster.

Ob an den Spekulationen, dass in Grimmener weitere Blöcke abgerissen werden etwas dran ist, wollten anschließend die Damen der Runde wissen. „Uns hat es auch nicht gefallen, dass von der Wohnungsgenossenschaft der Block in Südwest abgerissen wurden. Das war so, als reißt man einen Schneidezahn raus und lässt dort eine Lücke“, beschrieb Rüster bildlich und betonte: „Bei einem Leerstand von 20 Prozent muss man sich aber Gedanken machen, wie man damit umgeht. Die Wohnungsbaugesellschaft hat sich neu aufgestellt und prüft nun alle Möglichkeiten.“

Heike Hübner informierte anschließend, dass im kommenden Frühjahr die Neubauer-Grundschule für rund eine Million Euro durch einen Anbau erweitert wird. Zudem sollen im Februar die Arbeit im Kulturhaussaal in Stoltenhagen abgeschlossen sein. „Dann haben wir dort optimale Bedingungen für kleinere Veranstaltungen“, so die Bauamtsleiterin. Sicher ist, dass das „Haus 3“, ein Verwaltungsgebäude in der Innenstadt 2017 saniert wird. „Dies wird einige Monate dauern und die 23 Angestellten müssen während der Sanierungsarbeiten ausziehen“, so Hübner. Das noch der eine oder andere Bürgersteig in einem schlechten Zustand und die alte Wäscherei in Südwest ein Schandfleck ist, gaben die Teilnehmer der Frühstücksrunde Benno Rüster mit auf den Weg und bedankten sich zugleich, dass sich Grimmen zu einer so schönen, sauberen Stadt entwickelt hat.

rm

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