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Wer wird Deyelsdorfs neuer Bürgermeister?

Deyelsdorf Wer wird Deyelsdorfs neuer Bürgermeister?

Gemeindevertreter sollen am 29. September darüber abstimmen

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Deyelsdorf soll noch in diesem Monat einen neuen Bürgermeister bekommen.

Deyelsdorf. Bislang hat niemand offiziell Interesse am Deyelsdorfer Bürgermeisterposten bekundet. Die Gemeinde im Trebeltal, zu der die Orte Deyelsdorf, Fäsekow, Bassendorf und Techlin gehören, hat bereits seit zwei Monaten keinen Bürgermeister. Franz Frommholz (Freie Wählergemeinschaft Deyelsdorf) hatte zum 7. Juli seinen Rücktritt als ehrenamtliches Gemeindeoberhaupt erklärt – aus privaten Gründen. Bis zur Neuwahl eines Bürgermeisters nimmt der erste Stellvertreter des Gemeindeoberhauptes, Jörg Siekmeier (CDU), dieses Amt wahr.

Das Deyelsdorfer Bürgermeister-Ehrenamt war amtlich ausgeschrieben worden. Kandidaten sollten sich bis zum 23. August beim Gemeindewahlleiter im Amt Recknitz-Trebeltal registrieren lassen. Bis zum festgesetzten Termin meldete sich allerdings niemand, ist von Anke Haß zu erfahren, Leitende Verwaltungsbeamtin im Amt Recknitz-Trebeltal und Gemeindewahlleiterin. „Da es keine Bewerber gibt, muss die Wahl aus den Reihen der Gemeindevertreter erfolgen“, erläutert Anke Haß. So sieht es die Kommunalverfassung vor. Die Sitzung, in der das passieren soll, sei für den 29. September um 19 Uhr anberaumt und selbstverständlich öffentlich.

„Bürgermeister kann jeder der Gemeindevertreter werden. Unabhängig vom Mandat, mit dem er in die Vertretung gewählt wurde“, informiert die Wahlleiterin. „Man kann sich selbst vorschlagen oder auch vorgeschlagen werden“, erklärt Anke Haß das Prozedere. In der Reihenfolge der Vorschläge werde danach abgestimmt. Es bestehe dabei die Möglichkeit der öffentlichen, aber auch der geheimen Abstimmung.

Aber was passiert, wenn sich niemand bereit erklären würde, das Bürgermeisteramt zu übernehmen? „Die Gemeinde muss einen Bürgermeister stellen. Das ist die Grundvoraussetzung für die Existenz einer Kommune“, stellt die Gemeindewahlleiterin klar. Ohne Gemeindeoberhaupt würde die Selbstständigkeit der Kommune verloren gehen. Die Gemeinde Deyelsdorf könne in so einem Fall einer anderen Kommune angegliedert werden. „So einen Fall habe ich aber bislang noch nicht erlebt“, sagt Anke Haß. „Bisher hat sich noch immer jemand gefunden.“

Bereits zur Kommunalwahl im Jahr 2014 hatten die Deyelsdorfer Gemeindevertreter einen Bürgermeister aus den eigenen Reihen wählen müssen, weil sich zuvor niemand als Kandidat dafür aufstellen ließ.

Franz Frommholz war damals in geheimer Wahl mit sechs Ja- und zwei Nein-Stimmen zum Gemeindeoberhaupt gewählt worden.

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