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Grimmen Preise für die schönsten Langohren
Vorpommern Grimmen Preise für die schönsten Langohren
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07:38 15.08.2016
Walfried Schmuhl aus Rodde züchtet „Großchinchillas“, von denen er hier einen präsentiert. Quelle: Roswitha Pendzinsky

Sie haben so schöne Namen wie „Großchinchilla“, „Mecklenburger Schecke“, „Blaue Wiener“ oder „Marburger Feh“. Am Wochenende stellten sich 32 Züchter mit 186 Kaninchen den Kampfrichtern. Züchter aus zehn Vereinen zeigten ihre Jungtiere dieses Jahres in 17 Rassen.

„Nicht alle Tiere konnten leider den gewünschten Erwartungen gerecht werden. Entscheidend ist aber der züchterische Wettstreit untereinander und die Möglichkeit, die noch vorhandenen Mängel bei der nächsten Zuchtauswahl zu beseitigen“, fasst Ausstellungsleiterin Erika Wolf zusammen. Preisrichter Raik Dieringer unterstreicht: „So eine Schau dient durch die strenge Auslese und Bewertung der Förderung der Rassekaninchenzucht.“ Und die war bei der 18. Wasserturmpokalschau überaus breit aufgestellt. Dieringer selbst züchtet eine der kleinsten Rassen. Seine „Zwerg Rex“ bringen maximal 1,4 Kilogramm auf die Waage, bestechen aber mit ihrem samtigen, maulwurfsartigen Fell.

Die höchste Bewertung und damit einen Ehrenpreis des Wirtschaftsministers Harry Glawe erhielt Eckhard Woitke aus Ribnitz-Damgarten. Er zeigte den besten Rammler und die beste Häsin der Rasse „Weiße Neuseeländer“. Durchweg ein „sehr gut“ konnte auch Walfried Schmuhl mit seinen „Großchinchillas“ verbuchen. Der 82-Jährige aus Rodde hat sich seit über vierzig Jahren der Kaninchenzucht verschrieben und sagt nicht ohne Stolz: „Meine Kaninchen sind gefragte Zuchttiere.“ Auch er freute sich über einen Ehrenpreis des Ministers, der der Schirmherr der Pokalschau war.

Es war eine hervorragend organisierte Leistungsschau, bei der die Züchter sich zum Erfahrungsaustausch trafen und selbst einschätzen konnten, wo sie mit ihren schönen Tieren stehen. Neue Mitglieder oder Interessenten sind willkommen. An jedem dritten Freitag im Monat treffen sich die Kaninchenzüchter des Vereins M 64 im Kultur- und Ausstellungszentrum, der ehemaligen „Petersilienbar“, in der Greifswalder Straße.

rp

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