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Grimmen Premiere der Sorgenfresser
Vorpommern Grimmen Premiere der Sorgenfresser
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00:01 11.04.2016
Rainer Bühlow aus Grimmen mit seinem neuen Flugobjekt als „Sorgenfresser“ (links) und dem kleinem Fan Timo Trimborn. Fotos (2): Roswitha Pendzinsky
Reinkenhagen

Beim Drachenfliegen leben Männer ihre Kindheitsträume. Weil aber auch jede Menge Kreativität zu diesem Hobby gehört, hatten die nagelneuen Drachen „Sorgenfresser“ beim 3. Drachenfest in Reinkenhagen ihre Premiere.

Wir haben das Fest erstmals drei Tage lang veranstaltet Ausrichter Ulf Sadewasser

„Diese beiden sind zwei von insgesamt elf Sorgenfressern, die beim Workshop letzte Woche in Fuhlendorf entstanden sind“, erzählte Rainer Bühlow und verwies auf einen kleinen Schlüsselanhänger, der als Vorlage diente. Der Lokalmatador aus Grimmen ist seit seiner Jugend begeisterter Drachenflieger. „Die ersten Drachen habe ich aus Anorakstoff genäht. Bei den heutigen Materialien wiegt ein Quadratmeter Stoff nur 46 Gramm“, verwies er auf die modernen und vor allem leichten Stoffe. Und dass wenig Gewicht bei wenig Wind wichtig ist, war an allen drei Reinkenhäger Drachenflug-Tagen von Vorteil.

Die beiden „Sorgenfresser“-Modelle waren nicht nur besonders witzige Motive, die die Kinder ansprachen, sie konnten am Boden mit Luft versorgt werden und waren gleichzeitig Windspiele. „Ich finde sie richtig cool. So einen hätte ich auch gerne“, gab Timo Trimborn zu. „Und die Raupe ist auch stark. Da passt ja eine ganze Schulklasse rein“, verweist der Steppke aus Segebadenhau auf eine weitere Attraktion für Kinder. Die „Raupe Nimmersatt“ verschlang Kinder im Minutentakt. Die Eltern waren ihren Nachwuchs für eine Weile los. „Das ist eine schöne Idee und gerade für die Kinder ein super Highlight“, fand Christina Borchardt, die hoffte, das die gelbe Riesenraupe irgendwann ihre Tochter Rabea wieder ausspuckt. Gerade für die Kinder haben sich die Veranstalter jede Menge einfallen lassen. Diese waren besonders von der Strohhüpfburg in den Bann und dem Windspiel mit dem großen Fußball angezogen. Da störte es auch nicht, wenn am Himmel Flaute war.

Mehr Wind hätte sich Mathias Lewerenz gewünscht. Der Reinkenhäger gehört erst seit Kurzem der Drachenfliegerszene an. „Ich finde es interessant, was man alles in die Luft bekommt. Das ist total genial und irre, was da für eine Zugkraft ist.“ Deshalb sind die großen Flugobjekte auch alle im Boden verankert und kein Kinderspielzeug. Aber auch für die Jüngsten gab es jede Menge bunte und kleine Drachen, die sie in den Himmel steigen lassen konnten.

„Wir haben das Drachenfest das erste Mal drei Tage lang veranstaltet, um mehr Chancen für guten Wind zu haben“, erzählt Ulf Sadewasser, dessen Familie der Ausrichter war.

Von Roswitha Pendzinsky

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