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Grimmen Qualitätssiegel für das Jugendgästehaus „Graureiher“
Vorpommern Grimmen Qualitätssiegel für das Jugendgästehaus „Graureiher“
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10:59 12.04.2019
Oliver Zachow, Basti Retzlaff und Enno Thoms (v.l.n.r. / das Team des Jugendgästehauses Graureihers in Nehringen) nehmen von Reinhard Schwarz das Qualitätssiegel entgegen. Rechts im Bild: Bürgermeister Udo Peters und Anke Ehrecke, Geschäftsführerin des Vereins „Storchennest“ in Niepars. Quelle: Raik Mielke
Nehringen

Dem Jugendgästehaus „Graureiher“ in Nehringen wurde erneut seine hohe Qualität in Sachen „Ort für Kinder- und Jugendreisen“ bestätigt. Nach einer umfangreichen Prüfung im Oktober überreichte Reinhard Schwarz nun das Qualitätssiegel. „Das Jugendgäste ist eine von insgesamt 80 Einrichtungen in ganz Mecklenburg-Vorpommern, die sich seit vielen Jahren dieser Qualitätsprüfung stellen“, betont der freie Mitarbeiter des Bundesforums für Qualitätsmanagement.

Mit dem im Mai 2004 begonnenen Qualitätsmanagement Jugendreisen (QMJ) führte Mecklenburg-Vorpommern als erstes deutsches Bundesland die Klassifizierung für Einrichtungen des Kinder- und Jugendtourismus ein. „Das Jugendgästehaus hat sich von Anfang an dieser freiwilligen Zertifizierung gestellt und ist bis heute die einzige Einrichtung im Altkreis Grimmen“, erklärt Reinhard Schwarz. Um dieses Gütesiegel zu bekommen, müssen sich die Einrichtungen einer strengen Qualitätskontrolle von unabhängigen Prüfern unterwerfen.

„Wir freuen uns sehr, dass wir erneut das Siegel bekommen haben“, sagt Anke Ehrecke, Geschäftsführerin des Vereins „Storchennest“ in Niepars. Dieser ist der Träger der Einrichtung direkt an der Trebel in Nehringen. Wie Ehrecke erklärt, ist der „Graureiher“ mit einem neuen Team in die neue Saison gestartet. „Wir freuen uns auf die Saison 2019. Unser Ziel ist es, in den nächsten Jahren mehr junge Leute für unsere Einrichtung zu begeistern. Der nachgewiesene hohe Standard ist hierbei sicher förderlich“, sagt sie. Der neue Leiter Basti Retzlaff will mit seinen Kollegen Oliver Zachow und Enno Thoms das Jugendgästehaus zuallererst einmal bekannter machen. „Wir müssen direkt in den Schulen für unsere Einrichtung und die tollen Möglichkeiten werben“, erklärt Basti Retzlaff. Unterstützung hierfür gibt es seit den frühen 1990er Jahren von der Gemeinde Grammendorf. „Wir sind sehr glücklich, dass die Gemeinde so hinter uns steht“, betont Anke Ehrecke.

Einer der die Entwicklung des „Graureihers“ von Beginn an aktiv mitgestaltet, ist Grammendorfs Bürgermeister Udo Peters. „Anfang der 1990er gehörte uns nur das alte Schulgebäude. Gemeinsam mit dem Förderprogramm „Pomerania“ und der LEADER-Förderung konnten wir an diesem Standort ein fantastisches Jugendgästehaus entstehen lassen“, sagt Udo Peters und meint: „Mit dem Verein ’Storchennest’ haben wir zudem einen engagierten Partner gefunden. Jetzt muss es einfach gelingen, Leute für diese Einrichtung zu begeistern.“

Und der Träger investiert weiter in den Standort. „In den nächsten Monaten wird ein Sanitärhäuschen am Wasserwanderrastplatz entstehen. Hierfür nehmen wir 50 000 Euro in die Hand“, erläutert Anke Ehrecke. Dann finden auch die Kanufahrer und Camper künftig noch bessere Bedingungen vor.

Raik Mielke

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