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Grimmen Radsportgruppe startet in die neue Saison
Vorpommern Grimmen Radsportgruppe startet in die neue Saison
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16:28 18.04.2018
Ursula Bieneck-Küster gehört zu den Grimmener Freizeitradlern, die donnerstags eine Tour machen. Quelle: Alexander Salenko
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Grimmen

Am Donnerstag startet die Radsportgruppe in Grimmen (Landkreis Vorpommern-Rügen) in ihre zwölfte Fahrradsaison. Erstes Ziel im Jahr 2018: der Ort Groß Bisdorf in der Gemeinde Süderholz.

Radtour nach Groß Bisdorf: Donnerstag (19. April); Start: 13 Uhr im Sportforum in Grimmen

Über 20 Senioren setzten sich auf den Sattel und erkunden die Umgebung auf bis zu 50 Kilometer langen Fahrten. Die älteste Sportlerin, Ursula Bieneck-Küster, ist vor Kurzem 80 geworden. Seit dem Bestehen der Gruppe radelt sie jeden Donnerstag auf ihrem Mifa-Klapprad – ohne Gangschaltung wohlgemerkt. „Wenn es bergauf geht, wird es natürlich anstrengend. Aber mein Rad hat eine gute Übersetzung“, sagt die Grimmenerin. Sie freut sich, wieder in der Gruppe zu fahren und auf die gemeinsamen Kaffeerunden nach einer anstrengenden Fahrt. „Hoffentlich wird das Wetter gut!“, sagt sie.

Auf der Eröffnungsveranstaltung in der Begegnungsstätte „Klönstuv“ plante die Radsportgruppe vergangenen Freitag die anstehende Saison. Es werde immer schwieriger Vereinsgaststätten zu finden, in denen man eine Fahrt gemütlich ausklingen lassen kann, erzählt Rüdiger Stromeyer, der meistens die Organisation der Touren übernimmt. Denn viele von ihnen hätten in den letzten Jahren geschlossen. Jede Woche überlegt sich der 68-Jährige, wohin es gehen soll, denn schöne Strecken gebe es in der Region genug.

Mittlerweile sind die meisten Radfahrer in der Gruppe über 70. Deswegen müsse man schauen, dass es unterwegs genug Pausen gibt und die Strecken nicht allzu lang sind, erzählt Stromeyer. Wenn das Wetter mitspielt, will er mit der Gruppe in diesem Jahr die 2000-Kilometer-Marke knacken. „Es soll alles locker sein, Hauptsache kein Zwang“, erklärt er seine Einstellung. Ob Besichtigungen unterwegs oder Treffen mit anderen Radgruppen – jeder solle seine Ideen einbringen. Die Radsportgruppe sei kein Verein, betont er. Die Touren seien zwanglos und neue Teilnehmer jederzeit willkommen.

Alexander Salenko

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