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Grimmen Regionalschüler informieren sich über Weltreligionen
Vorpommern Grimmen Regionalschüler informieren sich über Weltreligionen
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00:00 22.11.2016

Warum ist das denn falsch und woran glauben die denn eigentlich? Das sind Fragen, mit denen sich zahlreiche Schülerinnen und Schüler einer achten Klasse der Grimmener Regionalschule „Robert Koch“ jetzt auf den Weg in die Volkshochschule machten. Dort bestand bis vor kurzem die Möglichkeit, die Ausstellung „Weltreligionen – Weltfrieden – Weltethos“ zu erleben.

Einen Monat lang hatten Besucher die Chance, sich hier über die großen Religionen zu informieren. „Die Ausstellung zeigt, wie ich finde, sehr gut auf den Punkt gebracht, welche Unterschiede, aber vor allem auch Gemeinsamkeiten die verschiedenen Religionen haben“, erklärte Grimmens Volkshochschulleiterin-Leiterin Irene Melzer.

Bei so vielen Religionen und Glaubensrichtungen ist es wirklich schwer, den Überblick zu behalten. „Dadurch, dass man über die unterschiedlichen Religionen wenig weiß, kommt es zu Missverständnissen.

Wir haben in unserer Schule auch den einen oder anderen Schüler aus einem anderen Land, und darum haben wir jetzt die Chance wahrgenommen und wollen uns heute etwas genauer über dieses Thema informieren“, beschreibt Lehrerin Doreen Kalski ihre Motivation. In mehrere Gruppen eingeteilt und mit zahlreichen Fragestellungen im Kopf erkundeten die Regionalschüler dann die einzelnen Schautafeln.

„Ich glaube, die meisten Missverständnisse und Streitigkeiten kommen durch Unwissenheit zustande“, ist sich auch Paul Schonschadowski sicher. Gemeinsam mit seinem Kumpel Justin Sonntag tauchte er in die verschiedene Religionen Chinas ein. „Wir haben keine Chinesen an unserer Schule. Es ist aber trotzdem spannend, etwas darüber zu erfahren“, befand der 14-Jährige.

„Mit den Religionen habe ich mich bisher kaum auseinandergesetzt“, gab Erwin Rädel zu und erklärte: „Dies liegt zum einen am fehlenden Interesse, hat aber auch damit zu tun, dass man immer nur von Auseinandersetzungen und Kriegen aufgrund unterschiedlicher Religionen hört.“

Dass die Religionen aber so viele Gemeinsamkeiten haben, hätten die Achtklässler nicht gedacht. „Würden sich alle besser auskennen, würden sie erkennen, dass es viele Zusammenhänge gibt“, meinte Danny Strübing. Oft würden sich lediglich die Rituale unterscheiden. „Aber das sollte man tolerieren“, meinte er. Am Ende ging es für die Regionalschüler ganz allgemein um die Themen Religion, Philosophie und diesbezüglich um die goldene Regel: „Was du nicht willst, das man dir tu’, das füg' auch keinem andern zu.“

Raik Mielke

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