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Grimmen Regionalschule erwartet fünf neue Klassen
Vorpommern Grimmen Regionalschule erwartet fünf neue Klassen
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16:24 10.11.2018
Lehrerin Pia Westphal (Mitte) zeigte den Besuchern ein Klassenzimmer der Regionalschule. Quelle: FOTOS (2): Raik Mielke
Grimmen

Reges Treiben am Freitagnachmittag in der Grimmener Regionalschule „Robert Koch“. Die zukünftigen Fünftklässler, deren Eltern und Großeltern waren zum Tag der offenen Tür eingeladen. „Diese Veranstaltung hat bei uns inzwischen eine lange Tradition. Es ist der erste Kontakt für unsere neuen Fünftklässler des Schuljahres 2019/2020“, begrüßte Schulleiterin Marion Harder die Gäste.

„Wir wollen heute zum einen unsere verschiedenen Fächer und Lehrangebote vorstellen, zudem soll der Tag den Eltern erste Informationen zum Wechsel von der Grund- auf die Regionalschule geben“, erklärte Lehrerin Katrin Ehlert. Für das kommende Schuljahr erwartet die Schulleitung fünf neue fünfte Klassen. „Wir sind im kommenden Schuljahr für 119 Schüler zuständig. Diese Zahl kann sich aber noch nach oben und unten korrigieren. Dies hängt damit zusammen, für welche Schule sich die Eltern und Kinder letztendlich entscheiden“, betont Marion Harder. Lehrerin Katrin Ehlert ergänzt: „In diesem Jahr konnten wir aus Platzmangel nur vier neue Klassen aufmachen. Wir haben weiterhin mit dem Platzmangel zu kämpfen.“ Dass das Schulhaus im wahrsten Sinne des Wortes aus allen Nähten platzt, erleben auch die beiden Neuntklässlerinnen Alina Winter und Lea Witt. „In den Pausen merkt man jedes Mal aufs Neue, wie voll das Schulhaus ist. Trotzdem gehe ich sehr gerne auf die Regionalschule“, sagt Alina Winter. Freundin Lea Witt erklärt auch warum: „Wir haben sehr schöne freunliche Klassenräume und gut ausgestattete Fachräume.“ Und diese konnten sich am Freitagnachmittag auch die künftigen Fünftklässler ansehen. „Das Schulhaus ist viel größer als unsere Grundschule“, staunte Emily Anders. Die neunjährige Trebelstädterin freut sich schon sehr auf die neue Schule. „Hier gibt es viele neue Fächer und ich glaube Chemie ist total spannend“, sagte sie. „Mein Bruder geht hier auch zur Schule. Es ist toll, dann mit ihm auf die gleiche Schule zu gehen“, freute sich auch Leonie Krüger (9) auf den kommenden Sommer.

Alina Winter (links) und Lea Witt gehen in die neunte Klasse. Die beiden Regionalschülerinnen führten gestern die zukünftigen Fünftklässler durchs große Schulhaus. Quelle: GRM

Mit welchen Konzepten die Regionalschule arbeitet und was die Eltern bis zum Schulwechsel im kommenden Jahr beachten müssen, erklärte Schulleiterin Marion Harder den interessierten Eltern in der Mensa. „Die Sozial- und Selbstkompetenz gelten als Hauptschwerpunkte der ersten beiden Jahrgangsstufen auf der Regionalschule. Hierbei gilt es die Stärken und Schwächen der einzelnen Schüler herauszufiltern und diese zu fördern“, fasste die Schulleiterin zusammen. Wie sie beschreibt, beginnt dies schon zum Ende des aktuellen Schuljahres. „Dann werden die künftigen Klassenlehrer in die Grundschulen gehen und hospitieren. Dies ist für uns ein wichtiger Fakt, um anschließend die Klassen zusammenzustellen“, erläutert Marion Harder weiter.

Weitere Kriterien zählte die Schulleiterin auf: „Wir haben beispielsweise eine Orchesterklasse, mit Schülern, die im Klassenverbund ein Instrument erlernen.“ „Dieser Informations-Tag hat mir sehr gut gefallen“, fand Mutter Kerstin Schmidt und erklärte: „Die Kinder konnten sich ganz unbefangen das künftige Schulhaus ansehen und haben die Fächer und Angebote spielerisch kennengelernt und wir Eltern konnten erste Fragen zum Schulwechsel klären.“

Die Orchesterklasse erlernt an der Regionalschule die verschiedensten Instrumente und führte gestern vor, was sie bereits können. Quelle: GRM

Raik Mielke

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