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Grimmen Regiopoles Festival der Kultur
Vorpommern Grimmen Regiopoles Festival der Kultur
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00:00 21.04.2016

Kinder werden zu Autoren und gestalten ihre eigenen Bücher. Am Sonnabend sind fantasievolle Nachwuchs-Schriftsteller in der Ribnitzer Bibliothek herzlich willkommen. Dann erfahren sie von der Grafikerin und Autorin Britta Matthies, wie spannende Geschichten entstehen, was Figuren stark macht und wie man sie in Dialogen miteinander sprechen lassen kann.

Die Bücherwerkstatt gehört zu den ersten Veranstaltungen des „Kunst- und Kulturfestivals“, die in der Region stattfinden. Vom 23. April bis zum 10. Mai fasste die „Regio:pol-Region Rostock“ 40 Veranstaltungen — in und um Rostock — unter diesem Namen zusammen. Doch so unterschiedlich die Orte und Themen der einzelnen Aktionen auch sind, eines haben sie alle gemeinsam: Sie beschäftigen sich mit regionaler Literatur und werden intensiv und kostenlos von der sogenannten Vermarktungsplattform beworben. 5000 Programmhefte ließen sie drucken.

Da liest Birgitt Sandke alias „Paul Palette“ beispielsweise Geschichten im Ahrenshooper Kunstmuseum und der Kunstverein „Land-Art“ bringt sein erstes Papiertheater auf die Bühne. „Das Kulturfestival zeigt, wie breit das Genré Literatur ist“, sagt Kathleen Bartels. Die Mitarbeiterin von „regio:polis“ fasste die einzelnen Veranstaltungen unter dem Label des „Kulturfestivals“ zusammen. Zum dritten Mal entstand die Veranstaltung. Was „regio:polis“ eigentlich ist und wieso auch Ribnitz-Damgarten gern mit dem Portal zusammen arbeitet, erklärt der stellvertretende Bürgermeister Heiko Körner. Er sieht darin einen Mehrwert für die Stadt, denn regio:polis möchte den Randgebieten abseits der Metropolen bei der Organisation von Projekten hilfreich unter die Arme greifen. „Die Fördermaßnahme installiert Netzwerke, agiert und wirbt gemeinsam. Kultur bringt den Tourismus und die Wirtschaft in Schwung — davon profitiert die gesamte Region.“

Kulturelle Veranstaltungen beschreibt auch Kathleen Bartels als „weiche Standortfaktoren“. Das heißt: „Ist das Angebot vielfältig, erhöht sich die Lebensqualität. Das regio:pol ist sozusagen die kleine Schwester der Metropole und zeigt, dass es sich auch hier sehr gut Leben lässt.“ Sechs regio:pole Netzwerke gibt es bislang in Deutschland. Dazu gehört neben Rostock auch Bielefeld, Erfurt, Paderborn, Siegen und Trier.

Bert Preikschat, Vorsitzender des Kunstvereins Land-Art, ist zum dritten Mal dabei. In diesem Jahr legt er wieder viel Herzblut in seine Veranstaltung. Zusammen mit fünf Künstlern bringt er die Rostocker Kinderbuchfigur Hein Hannemann als Papiertheater auf die Bühne. Fast täglich finden Proben statt, bevor das Stück am 6. Mai vor Publikum gezeigt wird. Die Zuschauer erleben dann eine ausgefeilte Premiere. „Es kommt uns natürlich zu Gute, dass wir kostenlos und überregional unter dem Decknamen regio:polis beworben werden. Allerdings hätten sämtliche Veranstaltungen auch ohne die Zusammenarbeit mit dieser Gemeinschaft stattgefunden“, erzählt Preikschat.

Von Carolin Riemer

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