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Grimmen Riesen Sause unterm Maibaum
Vorpommern Grimmen Riesen Sause unterm Maibaum
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00:01 02.05.2016
Grimmen

Es war das wohl größte Maibaumfest in der ganzen Region. „Wir haben die Besucherzahl auf etwa 8000 geschätzt. Es war den gesamten Tag über richtig voll vor unserem Stadtkulturhaus“, sagte Moderator Thorsten Erdmann erfreut. Seit Jahren eine feste Tradition, wird am 1. Mai in Grimmen immer ordentlich richtig gefeiert. Eine rund 300 Meter lange Meile, dutzende Verpflegungsbuden, eine facettenreiche Kinderanimation und das alles überragende Riesenrad — so bunt ging es unter dem geschmückten Maibaum zu.

Als Stargast Kerstin Merlin zum Abschluss des siebenstündigen Partymarathons Pop-Schlager zum Besten gab, versammelten sich die Massen nochmals vor der Bühne. „Super Wetter, schöne Stimmung. Ich habe den Auftritt wirklich genossen“, schwärmte die TV-bekannte Sängerin anschließend. Zuvor gab es für die Besucher von jedem etwas. Eine kurzweilige Modenschau für die Damen, schwungvolle Tanzdarbietungen für die ganze Familie und wie konnte es anders sein — die Grimmener Blasmusik als Einheizer. Als diese dann auch noch das bestens bekannte „Steigerlied“ anstimmten, sangen die Grimmener lautstark mit. Aber nicht nur direkt vor dem Kulturhaus gab es so einiges zu erleben. Auf dem Gelände der Grimmener Arbeiterwohlfahrt gab es ebenfalls ein sehr unterhaltsames musikalisches Programm.

Für das Grimmener Traditionsfest gab es von den Besuchern dementsprechend auch viel Lob. „Wir können so stolz auf das sein, was uns mehrmals im Jahr bei den Volksfesten in Grimmen geboten wird“, betonte Ursula Petershagen. „Das Maibaumfest hat sich auch bis zu uns nach Greifswald rumgesprochen. Wir kommen nun schon seit einigen Jahren her. Dieses Fest ist wirklich etwas für die ganze Familie“, fand Manuela Jährling.

Gestartet wurde das bunte Volksfest bereits am Samstagabend. Viele Familien machten sich mit Stadtführerin Gudrun Rech auf eine gespenstische Tour durch die Altstadt. Anlässlich der Walpurgisnacht schlüpfte Rech ins Hexenkostüm und präsentierte den Interessierten die eine oder andere gruselige Geschichte aus der Stadthistorie. Anschließend wurde der Mai im „Treffpunkt Europas“ tänzerisch begrüßt. Leider verirrten sich hierzu nur knapp 200 Besucher in das Kulturhaus.

Von Raik Mielke

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