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Grimmen Rüganer waren nicht zu schlagen
Vorpommern Grimmen Rüganer waren nicht zu schlagen
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00:00 30.05.2016
Mit viel Engagement bei der Sache: Die Mädchen und Jungen der Grimmener Jugendfeuerwehr am Sonnabend in Reinkenhagen. Am Ende sprang Platz 9 für sie heraus. Quelle: Fotos: Roswitha Pendzinsky

Dreizehn Teams begrüßte Kreisjugendwart Ingo Trusheim am Sonnabend zum alljährlichen Feuerwehrausscheid des Landkreises Vorpommern-Rügen, der diesmal in Reinkenhagen (Gemeinde Süderholz) stattfand. „Heute geht es um alle feuerwehrtechnische Sachen“, brachte er den Wettkampfinhalt schnell auf den Punkt.

Team von der Insel holte Pokal bei Kreismeisterschaften der Jugendfeuerwehren / Sundhagen wurde Dritter

Kreisbrandmeister Gerd Scharmberg freute sich dann auch, so viele Kinder zu sehen. „Sie sind eine gesunde Quelle für die künftigeArbeit in den Freiwilligen Feuerwehren“, sagte er. „Seit nicht traurig, wenn ihr es nicht aufs Podest schafft. Ihr ward dabei und habt gelernt“, versuchte der Borner gleich zu Beginn für hohe Motivation zu sorgen.

Marlows Mannschaft war bereits mit diesem Vorsatz nach Reinkenhagen gekommen. „Uns gibt es erst seit einem Jahr. Das ist unser erster Wettkampf. Unser Ziel ist es, nicht Letzter zu sein“, sagte Justin-Dennis Gall. Am Ende hatten sie den 11. Platz erreicht.

Ganz anders die Bergener Mannschaft. Sie galt als Favorit von der Insel und wurde der Rolle gerecht. Deren Gruppenführerin Angelique Scharf erzählte voller Inbrunst: „In der Feuerwehr zu sein, war schon immer mein Traum. Ich bin mit Leidenschaft dabei.“ Die 13-Jährige ist eines von drei Mädchen in der Truppe.

Klar und deutlich gab sie die Kommandos beim A-Teil der Meisterschaft. Dort ging es um das Verlegen einer Wasserstrecke mit drei Strahlrohren über verschiedene Hindernisse.

Den Abschluss bildeten die Knotenübungen. Gerade dort schleichen sich in der Aufregung immer wieder Fehler ein. Damit das weitgehend ausgeschlossen werden kann, bereitete jede Mannschaft das Material selbst vor.

Hauptkampfrichter Manuel Horn, von allen nur „Hörnchen“ genannt, hatte ein gutes Team von Wettkampfrichtern aufgestellt. Dennoch sorgte die Ausschreibung immer wieder für Diskussion und er musste viele Fragen klären.

Zu den vielen Gästen zählte auch Sundhagens Bürgermeister Helmut Krüger (CDU). Er versicherte: „Jeder Bürgermeister, der eine Jugendfeuerwehr in seiner Gemeinde hat, ist beruhigt, weil sie die Zukunft der Feuerwehr sichert.“

Unter den zahlreichen Besuchern auf der Tribüne saß auch Werner Beitz. Sein Augenmerk lag auf der Süderholzer Mannschaft mit Enkel Timon. Der Mann aus Schmietkow war früher selbst führend in der Feuerwehr. Der Rentner sagt: „Es ist wichtig, dass die Kinder wissen, dass sie später auch Verantwortung übernehmen werden.“ Gerade vielen Jugendlichen sei das schon sehr bewusst. Viele fieberten deswegen auch dem aktiven Dienst entgegen.

Am Sonnabend stellten sie sich nach dem bereits durchgeführten Neujahrspokal nun dem zweiten Ausscheid des Jahres. „Es ist schön, heute so viele kleine Wettkämpfer zu sehen. Toll, dass viele wieder neu anfangen“, freute sich der stellvertretende Jugendwart Björn Träger, der mit der Startklappe in der Hand, eine wichtige Funktion inne hatte. Waren im letzten Jahr lediglich sechs Mannschaften angetreten, so waren es am Sonnabend dreizehn. Und sie kamen aus allen Ecken des Landkreises.

Ergebnisse

1. Bergen       1377,0 Punkte

2. Amt Nord Rügen 1   1347,0 Punkte

3. Sundhagen       1312,7 Punkte

4. Gingst       1307,0 Punkte

5. Parchtitz Kluis     1300,0 Punkte

6. Süderholz       1268,9 Punkte

7. Richtenb./Wolfsh. 1268,9 Punkte

8. Abtshagen       1234,6 Punkte

9. Grimmen       1209,9 Punkte

10. Elmenhorst     1206,7 Punkte

11. Marlow       1197,9 Punkte

12. Prohn       1096,4 Punkte

13. Steinhagen     814,0 Punkte

Roswitha Pendzinsky

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