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Grimmen SOS-Kita feiert ihr Jubiläum
Vorpommern Grimmen SOS-Kita feiert ihr Jubiläum
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00:01 03.06.2016
Dorfgemeinschaftsleiter Hans-Peter Fromm begrüßt die Gäste zur Jubiläumsfeier. Fotos (2): Almut Jaekel

Freunde und Familien waren in die SOS-Kita Hermann Gmeiner am Mittwochnachmittag eingeladen: Gefeiert wurde gemeinsam mit den Mädchen und Jungen der 15.

Konzept wird ständig entwickelt, aber Inklusion bleibt ein Schwerpunkt / Hortplätze in der Einrichtung werden aufgestockt

Die Kita in Zahlen

13 Erzieher, darunter zwei Männer, und drei Mitarbeiter im Hauswirtschaftsbereich arbeiten in der SOS-Kita. Sechs Mitarbeiterinnen der ersten Stunde sind noch dabei.

18 Plätze bietet die SOS-Kita im Krippenbereich an.

59 Jungen und Mädchen im Kindergartenalter können die Kita besuchen.

22 Hortplätze – zukünftig sogar 34 – werden angeboten.

Geburtstag der Einrichtung, die zum 2. April 2001 als erste integrative Kindertagesstätte in Grimmen geöffnet hatte.

Von Anfang an dabei ist Erzieherin Kathrin Freimuth. „Gemeinsam mit anderen Kollegen haben wir schon ab März 2001 unsere Kita genau so gestaltet, wie wir sie uns vorgestellt hatten“, erinnert sie sich. Das sei eine ganz besondere Atmosphäre damals gewesen; eine neue Kita komplett aufzubauen, wochenlang seien Kisten ausgepackt worden. Am Sonnabend vor der Eröffnung gab es einen Tag der offenen Tür und viele Grimmener kamen, um das Haus kennenzulernen.

„54 Kinder konnten damals die Einrichtung besuchen“, informiert der Leiter der SOS-Dorfgemeinschaft, Hans-Peter Fromm, zu der die Kita gehört. Vor drei Jahren kam die Hortbetreuung im Familienzentrum dazu und jetzt können 99 Mädchen und Jungen betreut werden. Angefangen als Integrationskita mit altersgemischten Gruppe, habe sich die Einrichtung ständig weiterentwickelt. „2015 haben wir unsere Konzeption und Struktur noch einmal komplett verändert“, schildert die Leiterin Katharina Lucht. „Unser Schwerpunkt ist nach wie vor die Inklusion“, sagt Fromm. Jetzt gebe es altershomogene Gruppen und feste Strukturen mit Krippen-, Kindergarten- und Vorschulbereichen.

„Unsere Besonderheit ist die Zusammenarbeit mit der Dorfgemeinschaft in Hohenwieden“, unterstreicht Katharina Lucht. Regelmäßig gebe es den Dorftag, bei dem die Kinder die Gärtnerei, die Landwirtschaft und andere Werkstätten kennenlernen. „Im vergangenen Jahr ging es beispielsweise um Ernährung und die Kinder lernten Nahrungsmittel von der Sämerei über die Ernte bis zum Produkt kennen“, sagt die Kita-Leiterin. Im Anschluss wussten die Knirpse dann beispielsweise, wie man Pastinaken erntet oder Möhren zubereitet. Schon seit Jahren sind die Kita-Knirpse bei der Bildhauerwoche dabei und werkeln mit Dorfbewohnern, Künstlern und Gymnasiasten am Holz. „Zwei bis drei Wochen zuvor probieren wir in der Kita schon mal Werkzeuge aus“, erzählt Kathrin Freimuth. Besonders positiv an der Zusammenarbeit zwischen Kita und Dorfgemeinschaft sei, so Fromm, dass die Kleinen schon sehr früh merken, dass Menschen mit Behinderungen Menschen mit anderen Kompetenzen sind.

Die Entwicklung der Kita sei aber keineswegs abgeschlossen, sagt Katharina Lucht. „Wir schauen immer, wo die Qualität noch verbessert, welche Lücke noch geschlossen werden kann.“

A. Jaekel

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