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Grimmen Schau zeigt Versandtasche für summende Post
Vorpommern Grimmen Schau zeigt Versandtasche für summende Post
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04:22 20.03.2013
Die Vorbereitungen für die Ausstellung laufen. Renate Topp hat ein Plakat zum Thema „Nahrung der Biene“ vorbereitet. Quelle: Anika Hoepken

Jede Menge Ideen schwirren den Imkern mit Blick auf die bevorstehende Bienen-Ausstellung im Heimatmuseum in Marlow durch den Kopf. „Ich könnte alle Vitrinen alleine füllen“, erklärt Justus W. Mathies aus Neu Poppendorf und zählt nur einen Bruchteil der Ausstellungsstücke auf, die er zur Verfügung stellen will: „Ich bringe einen 150 Jahre alten Bienenkasten mit, Bienenräuchergeräte und Werkzeuge aus der Zeit von 1900 bis 1960. Wir werden ein Gesamtbild der Biene von A bis Z zeigen.“ Ein besonderer Hingucker: Eine Versandtasche für Bienen. „Wer weiß schon, dass Bienen mit der Post verschickt werden können“, berichtet der 72-Jährige, der seit fast 50 Jahren Imker ist.

Acht der 16 Imker aus Marlow und Umgebung trafen sich zu einer Vorbesprechung mit den beiden ehrenamtlichen Mitarbeitern des Heimatmuseums, Renate Topp (63) und Klaus-Peter Bruß (68). Durch einen Artikel im Amtsblatt über Bienen sind die beiden auf das Thema gestoßen. „Es ist die 27. Ausstellung in der Heimatstube“, erklärt Bruß, der von Beginn an dabei ist. „Neue Themen zu finden, ist da nicht einfach.“

Die Ausstellung, die am 23. April eröffnet wird, steht unter dem Motto „Imkerei in der grünen Stadt Marlow“. Beleuchtet werde die Geschichte der Bienenzucht, des seit 1909 bestehenden Vereins sowie die Arbeit der Bienenzüchter. Auch die Themen Honig in der Medizin und in der Küche sollen eine Rolle spielen. Justus W. Mathies hat schon im Vorfeld Kontakt zu den Schulen in der Region aufgenommen.

Seine Idee: Nachdem die Schüler sich die Ausstellung angesehen haben, können sie sich bei ihm auf dem Grundstück in Neu Poppendorf einen Bienenkasten anschauen. Der Imker hat zur Zeit 30 Völker — zu Höchstzeiten waren es sogar 60 — mit bis zu 100 000 Bienen.

Auch Klaus-Peter Bruß hofft, dass die Ausstellung viele Gäste ins Heimatmuseum lockt. „Seit einigen Jahren geht die Besucherzahl zurück. Früher war ja noch das Schullandheim hier. Da wechselte zwei Mal pro Woche die Besatzung. Wenn das Wetter schlecht war, kamen sie in die Heimatstube. Dann macht die Arbeit auch Spaß, aber wenn keiner kommt, kriegt man schlechte Laune und wird miesepetrig.“

Die Ausstellung „Imkerei in der grünen Stadt Marlow“ wird am 23. April um 18 Uhr in der Heimatstube eröffnet. Bis zum Jahresende kann die Ausstellung dann besucht werden.

Anika Hoepken

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