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Grimmen Schicke Blusen für wenig Geld
Vorpommern Grimmen Schicke Blusen für wenig Geld
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04:03 18.04.2013
Sozialkaufhaus: Barbara Janusch (links) und Robert Dürkopp beraten Sabine Monksch beim Kauf von Kinderbekleidung. Quelle: Walter Scholz

Nach dem langen Winter wird nun auch im Sozialkaufhaus in der Greifswalder Straße 3 auf den Frühling umgestellt. „Wir haben für Kinder, Damen und Herren sehr schöne Bekleidung, aber auch Haushaltsgeräte, Spielzeug oder Möbel, Radios und Fernseher“, berichtet Heike Schröder, Bürgerarbeiterin (50). Gemeinsam mit den Ein-Euro-Jobbern Barbara Janusch (50) und Robert Dürkopp (23) ist sie in dieser Einrichtung des Arbeiter- und Strukturfördervereins (ASF) Vorpommern mit Sitz im ostvorpommerschen Gribow tätig. Schon seit 2008 versorgt das Sozialkaufhaus bedürftige Menschen für ein geringes Entgelt mit seinen Angeboten. „Es könnten eigentlich noch mehr hilfebedürftige Menschen kommen, vor allem mit Kindern. Oft trauen sich die Leute aber nicht. Warum bloß?“, fragt sich Leiterin Heike Schröder. „Ich bin das erste Mal hier, war auch schon in Stralsund und Greifswald, aber von den tollen Angeboten in Grimmen bin richtig überrascht“, gesteht Sabine Monksch (46) aus Stralsund.

Übrigens: Wenn Bürger Möbel abgeben wollen, werden diese auch vom Sozialkaufhaus abgeholt, das montags bis freitags von 9 bis 16 Uhr geöffnet hat.

Auf die warme Jahreszeit umgestellt hat sich inzwischen ebenfalls Susanne Taraschinski von der Grimmener Tafel. Jetzt sei besonders Kinderbekleidung gefragt, erzählt sie. Viele Nachfragen gebe es auch bei Kinderwagen, Kinderbetten, Betten, Kochtöpfen, Bestecken oder Kühlschränken und Waschmaschinen. Diesen großen Bedarf könnten sie nicht immer befriedigen. Dasselbe treffe auf Möbel zu.

„Wir haben uns in den vergangenen Monaten der Wetterlage angepasst. Manchmal war es nicht möglich, von überall Ware heranzuschaffen“, berichtet Susanne Taraschinski. „Zum Osterfest haben wir auch die ersten Asylbewerber mit Lebensmitteln versorgt“, informiert sie.

Für einige Tage hatte das Projekt „Glücksklee“ der Arbeiterwohlfahrt in der Straße der Solidarität geschlossen. „Wir haben unser Sortiment auf Frühling und Sommer umgestellt“, erklärt Doris Lemke.

Kinder- und Erwachsenenbekleidung seien ausreichend und in allen Größen im Bestand. Der Stadt sei angeboten worden, dass sich auch die Asylbewerber Bekleidung holen können. Technik gebe es allerdings nicht, eventuell könnten aber Kleinmöbel bereit gestellt werden.

Walter Scholz

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